Vordringliche Aufgaben und eine Herzensangelegenheit

Plädoyer für den Wechsel, damit Adlkofen von der Zukunft nicht abgehängt wird

Adlkofen. Von einer „Herzensangelegenheit“ spricht Rosa-Maria Maurer bei ihrer Vorstellung als Bürgermeisterkandidatin in Belangen des Ehrenamtes und des Sports bei den Wahlkampfveranstaltungen. Ob freiwillige Feuerwehr, langjähriges Engagement als Vorstandsmitglied eines Vereines oder ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich – sie werde sich als Bürgermeisterin dafür stark machen, daß ein solcher Dienst an der Allgemeinheit in Adlkofen wieder die Würdigung erhält, die ihm zusteht. „Wir haben Olympioniken und Vizeweltmeister in unserer Gemeinde und kaum einer weiß davon,“ so Maurer, die als Bürgermeisterin herausragende sportliche und besondere ehrenamtliche Leistungen mit einer jährlichen Ehrung durch die Gemeinde öffentlich in einem würdigen Rahmen honorieren möchte.

Während das Eine für ein intaktes Miteinander in der Gemeinde unerlälich und der Kandidatin eine „echte Herzensangelegenheit“ ist, werde sie sich als Rathauschefin natürlich auch der vordringlichen Aufgaben annehmen. Eine große Herausforderung sieht Rosa-Maria Maurer dabei in der Bewältigung des demographischen Wandels auf die Gemeinde zukommen. Die Frage, vor der sich jeder irgendwann gestellt sehen wird, beziehe sich auf unseren Lebensabend. Maurer: „Möchten wir nicht alle den Lebensabend in unseren eigenen vier Wänden verbringen?“ Leider lösen sich die traditionellen Familienstrukturen auf, Kinder und Angehörige sind berufstätig oder oft weit entfernt. Mit Unterstützungsangeboten von organisierten Nachbarschaftshilfen möchte Maurer als Adlkofens Bürgermeisterin wesentlich zum Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und zum Erhalt von Sozialkontakten beitragen. Konkrete Angebote können beispielsweise sein: Besuchsdienste; hauswirtschaftliche Tätigkeiten; Einkaufsservice; Fahr- und Begleitdienst; Unterstützung bei Behördenangelegenheiten; Hilfe im Garten oder beim Winterdient; kleine handwerkliche Hilfen; Organisation von Treffs, Vorträgen und vieles mehr. Rosa-Maria Maurer: „Ich setze mir zum Ziel, eine bürgerschaftliche Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde zusammen mit Gemeinderat, Ehrenamtlichen, vielleicht auch Kirche und Sozialeinrichtungen ins Leben zu rufen. Hierzu stellt das Sozialministerium im Bedarfsfall Fördermittel in Aussicht. Erfolgreiche Beispiele gibt es bereits schon in anderen Kommunen.“

Mit frischen Ideen Adlkofen nach vorne bringen

Es ist nach Maurers Worten geplant, in diesem Jahr die Gewerbeflächen an der Frauenberger Straße zu erschließen um für weitere Betriebserweiterungen und Neuansiedlungen zur Verfügung zu stehen. Maurer: „Hier müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, Handwerks- und Gewerbebetriebe anzusiedeln, die nachhaltig Arbeitsplätze schaffen.“ Dazu gäbe es Möglichkeiten wie zum Beispiel Anwerbung auf Messen und Ausstellungen mit einem Info-Stand der Gemeinde. Auch die Einbeziehung des Gewerbevereins „Bund der Selbstständigen“, um Meinungen und Anregungen zu holen, dürfe nicht außer acht gelassen werden. Oder – und da griff die Kandidatin ein Stück weiter, „auch Kontakt mit der Partnergemeinde aufzunehmen, um nicht nur die Partnerschaft neu zu beleben und zu verbessern, sondern auch um von einem regen Gedankenaustausch zu profitieren.“ Um für Adlkofen wichtige Gewerbesteuereinnahmen erzielen zu können, müssen zudem „sämtliche Voraussetzungen und Anreize für eine gesunde Gewerbestruktur geschaffen werden.“

Mit Nachdruck gravierenden Standortnachteil beseitigen

Der Zugang zum Internet werde heute immer mehr zur Grundvoraussetzung, um persönliche, gesellschaftliche oder unternehmerische Entwicklungschancen wahrnehmen zu können, so Maurer. Als Informationsquelle und Plattform ist das Internet nicht mehr weg zu denken. Damit den Menschen im ländlichen Raum diese Chancen nicht versperrt bleiben, brauchen auch sie den Zugang zu zeitgemäßer Internetinfrastruktur. Der Zugang zum Internet wird heute immer mehr zur Grundvoraussetzung, um persönliche, gesellschaftliche oder unternehmerische Entwicklungschancen wahrnehmen zu können. Als Informationsquelle und Plattform ist das Internet nicht mehr weg zu denken. Damit den Menschen im ländlichen Raum diese Chancen nicht versperrt bleiben, brauchen auch sie nach Ansicht der Kandidatin, „den Zugang zu zeitgemäßer Internetinfrastruktur.“

Mit Nachdruck muß, so die Forderung von Rosa-Maria Maurer, der Ausbau des Breitbandnetzes betrieben werden, „nicht nur im Gewerbebereich, sondern auch in unseren Ortsteilen der Gemeinde Adlkofen.“ Dazu leiste das bayerische Breitbandzentrum Hilfestellung für die Kommunen, um die breite Versorgung im ländlichen Raum zu realisieren. Breitbandmanager unterstützen dazu die Gemeinden bei der Antragsstellung, Überprüfung der Fördermöglichkeiten und der technischen Voraussetzungen, der notwendigen Investitionen sowie eine gemeinsame Konzepterstellung mit Kommune, Netzbetreiber, Unternehmer und Bürger. Rosa-Maria Maurer stellte den Adlkofnern für den Fall ihrer Wahl einen schnellstmöglichen Ausbau einer flächendeckenden Internet-Infratstruktur in Aussicht.

 

 

 

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