Verwirrung um den „Brandltag“ in Wippstetten

Premiere für die „bayerische“ Prohibition am 16. November

Geprobt wird in Hub derzeit konzentriert und auf Hochtouren, hier eine Szene mit Hildegard Anzinger, Georg Nickl, Markus Wojtowicz und (verdeckt) Marlene Englberger (v.l.n.r.).

Hub. Die Proben der Jungbauernschaft Wippstetten für ihre diesjährige Theateraufführung gehen allmählich in die heiße Phase. Nachdem der Bühnenaufbau so gut wie abgeschlossen ist, kann man sich den Feinheiten widmen, die für den Regisseur immer von größter Bedeutung sind. Auch in diesem Jahr können sich die Zuschauer sicher sein, dass selbst auf kleine Details großer Wert gelegt wird.

Und das hat’s mit der bayerischen Prohibition auf sich: In einem Dorf in Bayern steht wie jedes Jahr der „Brandltag“ an. Darum ist der Brandlwirt (Georg Nickl) auch schon ganz wepsert und zu nichts mehr zu gebrauchen. Aber mitten unter die Vorbereitungen des Wirts und seiner Spezln, dem Mesner (Georg Oberhofer), dem Bader (Josef Aichner), dem Totengräber (Michael Stadlöder) und dem Postboten (Michael Gmeineder), platzt ein neues Gesetz, das die Herstellung, den Vertrieb und den Genuß von Schnaps verbietet. Zur Kontrolle wird ein Defraudator (Markus Wojtowizc) und ein Gendarm (Jakob Finkenzeller) in die Dörfer geschickt. Bei dem Gedanken an Zuchthaus verläßt die Männer der Mut. Wie die Wirtin (Hildegard Anzinger), die Pfarrersköchin (Marlene Englberger) und die Totengraberin (Johanna Wachinger) die ganze Angelegenheit in die Hand nehmen und ob alles ein gutes Ende findet, darauf können die Besucher gespannt sein.

„Die bayerische Prohibition“ kommt in Hub im Gasthaus Schwab zur Aufführungen. Der Spielplan sieht sie für Samstag, 16.November, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 17. November, für 14 Uhr vor. Weitere Aufführungen sind geplant für Freitag, 22. November; Samstag, 23.November und am Sonntag, 24. November. An diesen Tagen beginnt die Vorstellung jeweils um 20 Uhr.

Text und Foto: Gabi Pritsch

 

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