Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Stellungnahmen

Am Baugebiet Roßberg scheiden sich die Geister

1:0 für den Naturschutz mit fadem Beigeschmack

Adlkofen. „Vier Millionen hat uns das Grundstück bisher gekostet, weil wir auch Zinsen für die damalige Finanzierung zahlen müssen“, schmetterte Rosa-Maria Maurer den Kritikern des Baugebietes „Roßberg“ im Gemeinderat entgegen und sie als Bürgermeisterin sei verantwortlich für dieses Geld. „Die Gemeinde kann es sich nicht leisten, darauf zu verzichten“, so die Rathauschefin. Wenn diese vier Millionen gegen die Landschafts- und Naturschutzbelange stehen, dann dürfen die Adlkofener also jetzt erwarten, daß mit der Realisierung des in der Planung befindlichen Baugebietes dieser Betrag plus die anfallenden Erschließungskosten für die Gemeindekasse herein kommen. Bei 18.720 m² macht das dann schon einmal einen Baulandpreis von rund € 106 je Quadratmeter, der auf den derzeit üblichen Baulandpreis von etwa 170 Euro/qm aufzuschlagen wäre. Ohne anteilige Erschließungskosten, die kommen ja noch dazu. Angesichts solcher Zahlen bleibt nur die Feststellung, daß hier die Bürgermeisterin – um es ihr schonend beizubringen – „reichlich unredlich“ argumentiert, denn ein solches Vorhaben wäre utopisch. Wer wäre bereit, in Adlkofen für diese dann auch noch geophysikalisch unsichere Baulage mir ihren weiteren Risiken einen Grundstückspreis um die vorsichtig geschätzten rund 290 bis 340 EUR je Quadratmeter zu bezahlen?

Diese argumentaive Dreistigkeit, so zu tun als ließe sich eine Millionen Euro ohne Erschließungskosten zusätzlich zum normalen Verkaufspreis über den Grundstücksverkauf in Roßberg erzielen, ist den Gemeinderäten am letzten Montag in ihrer Gemeindertassitzung, in der sich diese Episode zutrug, nicht aufgefallen oder es war

Gemeinde zur B15 neu: „Keinesfalls die 1c“!

Kommunale Stellungnahme im Raumordnungsverfahren verabschiedet – Auch private Einwender berücksichtigt

Adlkofen. Ausreichend Zeit hatten die Fraktionen des Adlkofener Gemeinderates ganz sicher, ihre Vorschläge zu einer Formulierung einer gemeinsamen Stellungnahme der Gemeinde im Raumordnungsverfahren zur B15 neu einzubringen. In der letzten Aprilsitzung hatte Bürgermeisterin Maurer den 8. Mai als letzten möglichen Termin hierfür in Erinnerung gerufen und alle Gemeinderatsfraktionen haben ihre Hausaufgabe pünktlich erledigt. Wirklich alle?

Nein! Vermutlich gewohnheitsbedingt – wenn auch mit anderer Ausrede verkauft – verweigerten die SPD-Gemeinderäte Hubertus und Stephan Werner die Erledigung ihrer parlamentarischen Pflichten. Den Wortlaut der von Hubertus Werner als Zwischenruf vor sich hingesäuselten Begründung hätten wir unseren Lesern natürlich gerne mitgeteilt. Mangels Lautstärke war der jedoch nicht vollständig verständlich, also haben die beiden SPD-Räte jetzt Glück und ich muß „der SPD -Weisheit letzten Schluß“ unter den Tisch fallen lassen. Wenden wir uns den Parteien zu, die ihre Gemeinderatsarbeit ernsthaft betreiben.

Die Wählergemeinschaft Reichlkofen legte Wert auf die Feststellung nachfolgender Punkte:

Favorisiert wird die Trassenvariante 1a, da es die geradlinigste Verbindung von Nord nach Süd ist und am nächsten an der Stadt Landshut vorbeigeht. Sie schafft somit die beste