Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Polizei

Verstärkte Tempo-Kontrollen

Adlkofen. Die in den letzten Tagen bei der Polizeiinspektion Vilsbiburg gemachten Erfahrungen bei der Messung von Geschwindigkeitsverstößen haben die Beamten veranlaßt, heute für die nächsten Tage und Wochen entsprechend verstärkte Kontrollen im Zuständigkeitsbereich der PI anzukündigen. Die Messungen werden mit einem Lasergerät auch in den Nachstunden vorgenommen.

„Was geht das die Öffentlichkeit an?“

Banale Anfrage der CSU bringt MGRn Weindl auf die Palme

Geisenhausen. In Gemeinderatsitzungen ist es allgemein üblich, das zum Ende des öffentlichen Sitzungsteiles die einzelnen Mitglieder ihre Wünsche, Anregungen und Fragen an den Rathauschef oder die Verwaltung richten können. Der Marktgemeinderat von Geisenhausen macht da keine Ausnahme und so konnte sich auch am Dienstagabend die CSU-Fraktionssprecherin Elisabeth Rauchensteiner-Holzner mit einer ganz einfachen und emotionslos vorgetragenen Frage an Bürgermeister Josef Reff wenden. Sie wollte wissen, ob es – wie aus Bevölkerungskreisen an sie herangetragen – richtig sei, daß in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar „die ganze Nacht über“ mehrmals Rettungsdienst, Notarzt und Polizei zum Asylbewerberheim nach Geisenhausen gerufen worden wären. Sie wollte wissen ob das zuteffend ist und wenn ja, welche Ursachen ein so massiver Einsatz dann gehabt habe. Da Bürgermeister Josef Reff von einer solchen Einsatzhäufung keine Kenntnis hatte bzw. von überhaupt keinem Einsatz im Asylbewerberheim für die fragliche Zeit unterrichtet war, sicherte er zu, bei der zuständigen Polizeiinspektion über den Sachverhalt nachzufragen.

Als die Reihe der Anfragen nach einer Weile an Marktgemeinderätin Renate Weindl (SPD/Freie Bürgerliste) war, kam von ihr ein ziemlich aufgeregt-giftiger, mit fauchendem und sich mit jedem Wort steigerndem Unterton vorgetragener Frontalangriff auf die CSU-Fraktionssprecherin und man konnte schon dabei den Eindruck gewinnen, der echauffierten Marktgemeinderätin bliebe über eine so ungebührliche Anfrage gleich die Luft weg. Ausgerechnet das Asylbewerberheim, da gipfelte ihre Aufregung wie selbstverständlich in der zornigen Frage „was geht das die Öffentlichkeit überhaupt an?“

Warum die Klärung der Vorfälle in aller Interesse ist

Offenbar eingeschüchtert von der Heftigkeit des Wortschwalls oder womöglich der drohenden Option des Herztodes, wagte es niemand in der CSU, diese Frage auch nur ansatzweise zu beantworten. Das macht nun die Redaktion und stellt grundsätzlich dazu fest: die Öffentlichkeit hat jedes denkbare Interesse daran, zu solchen Vorgängen unterrichtet zu werden! Die Anwohner in der unmittelbaren Nachbarschaft, da sie direkt von den Einsatzfahrten betroffen sind und wissen wollen, ob sie von einer sich eventuell abzeichnenden Entwicklung mehr betroffen sein könnten ; die Allgemeinheit, weil womöglich ihre Sicherheitsinteressen betroffen sein könnten und darüber hinaus auch generell, da sie, wenn auch nur indirekt, die finanzielle Last solcher Einsätze trägt. Letztendlich liegt es aber auch im grundsätzlichen Interesse der Asylbewerber selbst, wenn über solche Vorfälle oder ihre Schilderung in der Öffentlichkeit berichtet wird, um unnötigen und böswilligen Spekulationen den Nährboden zu entziehen. Tatsache ist nämlich, daß es in der fraglichen Nacht insgesamt nur zu zwei Einsätzen gekommen ist und die wiederum keinen Grund für eine öffentliche Besorgnis bieten.

Polizeispecher unterstreicht: Keine besonderen Vorfälle!

Da die Öffentlichkeit entgegen der Auffassung von MGR Weindl jedoch bei Weitem nicht ausreichend über die von ihr geschilderte Gepflogenheit unterrichtet ist, daß selbst aus rein gesundheitsbedingten Gründen bei Rufen nach Sanka oder Notarzt eine Polizeistreife mit an den nicht gegebenen „Tatort“ geschickt wird, hat die Redaktion konkret nachgefragt. Wie von einem Polizeisprecher zu erfahren war, ist der Sachverhalt im fraglichen Zeitraum, wie von MGRn Rauchensteiner-Holzner angefragt, nicht richtig dargestellt. Polizei, Notarzt und Rettungswagen waren keineswegs „die ganze Nacht über am Asylbewerberheim in Geisenhausen“ zugange, sondern es sind lediglich zwei Einsätze durch die Polizei vermerkt.

Auch die Ursache hierfür ist für Außenstehende absolut banal: Eine relativ schnell beigelegte Streiterei am Donnerstag Abend gegen 22 Uhr unter Unterkunftsbewohnern und ein krankheitsbedingter Einsatz in den frühen Morgenstunden des Freitags gegen fünf Uhr. An der Stelle sollte sich MGRn Weindl vielleicht einmal an die eigene Nase faßen und nicht nur andere an deren ziehen wollen: Es kommt nicht so gut, die eigene Argumentation unterschwelig mit falschen Annahmen untermauern und dann auch noch als Fakten darstellen zu wollen. Es ist ja keineswegs so, wie von ihr suggeriert, daß es „nur“ Krankheitsfälle waren.

Weniger Emotionen – auch bei den „Bunten“ – wären gut

Dabei könnte Vieles einfacher sein, wenn man nicht immer alles krampfhaft durch die „Auf Biegen und Brechen rechtsradikale Verschwörungstheorien“-Brille sehen und sich mit mehr gesunder Distanz emotionslos dem Thema „Asyl“ nähern würde. Damit scheinen allerdings vornehmlich die beiden Marktgemeinderätinnen Weindl und Püschl ihre Probleme zu haben, wie auch eine weitere Anfrage vom Dienstagabend zeigt. MGRn Elisabeth Püschl (FWG) wollte nämlich vom Rathauschef wissen, wie sich das denn nun mit den von ihr mehrfach geforderten Arbeitsplätzen für Asylberwerber verhalte und ob die Gemeinde inzwischen welche eingestellt habe?

Ohne Zweifel kein Grund, sich über eine solche Frage generell aufzuregen. Bedenklich ist allerdings, daß in den dreieinhalb Jahren, in denen das „ADLKOFENER BLATT’L“ die öffentlichen Sitzungen des Marktgemeinderates verfolgt und darüber berichtet, von MGRn Püschl nicht eine einzige vergleichbare Frage zu möglichen Arbeitsplätzen für deutsche Arbeitnehmer bzw. Arbeitsuchende an die Rathauschefs gerichtet worden war. So, als gäbe es im Markt keine Einheimischen, die von Arbeitslosigkeit oder gar Langzeitarbeitslosig- keit betroffen wären. Bei Asylbewerbern aber überschlägt sich offenbar das soziale Gewissen. Und das läßt tief blicken…

Die Frage übrigens konnte Bürgermeister Josef Reff für die Interessenslage der Marktgemeinderätin positiv beantworten. Der Markt Geisenhausen hat in der Zwischenzeit tatsächlich einen Asylbewerber in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Und das wiederum ist durchaus doppelt anerkennenswert.

 

Dem Einbrecher keine Chance!

Kripo-Vortrag in Frauensattling

VortragVilsbiburg. Die Polizei informiert am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Meier in Frauensattling rund um das Thema Wohnungseinbruch. Dazu holen sich die Vilsbiburger Verstärklung von der Kripo Landshut. Ein Spezialist wird den Vortragsbesuchern anhand prakitscher Anschauungsmaterialien eindrucksvoll zeigen, wie echter Schutz zu erreichen ist. Haus- und Wohnungseigentümer sowie Wohnungsmieter erhalten umfassend und produktneutral Aufklärung darüber, welche technischen bzw. baulichen Möglichkeiten es gibt, Einbrechern es so schwer als nur möglich zu machen, in  die Wohnungen einzudringen. Selbstverständlich bleibt auch ausreichend Zeit für Fragen; zudem können bereits vor Ort individuelle Beratungstermine vereinbart werden. Zu der Veranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Expert-Security

Warnung an alle Hobby-Feuerwerker

Warnung_2Die Polizei Vilsbiburg weist im Zusammenhang mit einem Vorfall im Geisenhausener Jugendzentrum ausdrücklich auf die Gefährlichkeit von Feuerwerkskörpern hin. Leider wurde in der Vergangenheit immer wieder nachhaltig bewiesen, so EPHK Hermann Vogelgsang in einer Pressemitteilung, daß Unfug oder mißbräuchliche Anwendung sogar tödliche Verletzungen zur Folge haben kann. Besonders gefährdet sind dabei Kinder und Jugendliche. Zu Recht dürfen diese nur dafür freigegebene Feuerwerkskörper verwenden. Bereits das Überlassen von nicht hierfür zugelassenen Böllern oder Ähnlichem an diese stellt einen ganz erheblichen Gesetzesverstoß dar und wird rigide verfolgt. Ebenso ausdrücklich auf die Gefahren und Risiken bei illegalen, meist aus dem osteuropäischen Raum eingeführten Feuerwerkskörpern hin. In Deutschland zugelassene weisen eine so genannte BAM-Nummer auf. Ist diese nicht vorhanden, so ist deren Verwendung gesetzlich verboten. Die Polizei Vilsbiburg appelliert nachdrücklich an das Verantwortungsbewußtsein der Sylvesterfeiernden und wünscht allen Hobbyfeuerwerkern eine krachende Jahreswende.

 

Kampf dem Einbruch!

Polizei informiert über wirksamen Schutz

Vilsheim. Am Dienstag, 4. November, führt die Polizeiinspektion Vilsbiburg um 19.30 Uhr im Gasthof Stadler in Vilsheim eine Informationsveranstaltung durch. Unter dem Motto „Wohnen Sie sicher? – Wir helfen Ihnen!“ stehen Wohnungseinbrüche und effektive Gegenmaßnahmen im Mittelpunkt des Abends. Referenten sind ein Beamter der KPI Landshut sowie der Präventionsbeamten der Polizei Vilsbiburg. Die Polizei hofft auf zahlreiche Besucher, weitere Infos im Niederbayernteil.

Schwerpunktaktion „Bayern mobil – sicher ans Ziel“

Dunkelheit BlaulichtVilsbiburg. Die Polizeiinspektion Vilsbiburg wird in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig zu verschiedenen Zeiten im Rahmen der landesweiten Schwerpunktaktion „Bayern mobil – sicher ins Ziel“ Verkehrskontrollen durchführen. Dies teilte heute deren Leiter, Erster Polizeihauptkommissar Hermann Vogelgsang, mit. „Der besondere Augenmerk wird dabei auf die Motorradfahrer gerichtet. Jeder fünfte, bei einem Verkehrsunfall getötete Motorradfahrer in Bayern war 2013 ein Niederbayer. Dagegen wollen wir gezielt arbeiten, um diesen Blutzoll sprübar zu senken.“, sagte er. In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Bereitschaftspolizei werden dabei Kontrollen durchgeführt, insbesondere Geschwindigkeitsmessungen mit Lasermeßgeräten durchgeführt. Auf die Verkehrssicherheit und ordnungsgemäßen Zustand der Fahrzeug wird großer Wert gelegt werden. Kontrolliert werden aber auch Führer anderer Fahrzeuge. Über die Ergebnisse der Kontrollen wird regelmäßig berichtet.