Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Maurer

Attacken aus dem Schmoll-Winkel

Adlkofen. Die Überschrift zum veröffentlichten Protestplakat »Roßberg – Grüße vom Adjutanten des „Aufwieglers“« auf unserer Startseite, die somit einen eindeutigen Bezug zu einem wörtlichen Zitat von Bürgermeisterin Maurer in der Ausgabe der LZ vom letzten Wochenende herstellt und eine etwas deutlichere Schlagzeile dazu auf Facebook, haben die Rathauschefin bewogen, dem „ADLKOFENER BLATT’L“ und seinem Redakteur »die Freundschaft zu kündigen«.

In einem Telefonat am Montagmorgen stellte sie fest „niemanden in dem Gespräch mit der LZ als »Aufwiegler« beschimpft zu haben“. Das Angebot der Redaktion, dieses in

Am Baugebiet Roßberg scheiden sich die Geister

1:0 für den Naturschutz mit fadem Beigeschmack

Adlkofen. „Vier Millionen hat uns das Grundstück bisher gekostet, weil wir auch Zinsen für die damalige Finanzierung zahlen müssen“, schmetterte Rosa-Maria Maurer den Kritikern des Baugebietes „Roßberg“ im Gemeinderat entgegen und sie als Bürgermeisterin sei verantwortlich für dieses Geld. „Die Gemeinde kann es sich nicht leisten, darauf zu verzichten“, so die Rathauschefin. Wenn diese vier Millionen gegen die Landschafts- und Naturschutzbelange stehen, dann dürfen die Adlkofener also jetzt erwarten, daß mit der Realisierung des in der Planung befindlichen Baugebietes dieser Betrag plus die anfallenden Erschließungskosten für die Gemeindekasse herein kommen. Bei 18.720 m² macht das dann schon einmal einen Baulandpreis von rund € 106 je Quadratmeter, der auf den derzeit üblichen Baulandpreis von etwa 170 Euro/qm aufzuschlagen wäre. Ohne anteilige Erschließungskosten, die kommen ja noch dazu. Angesichts solcher Zahlen bleibt nur die Feststellung, daß hier die Bürgermeisterin – um es ihr schonend beizubringen – „reichlich unredlich“ argumentiert, denn ein solches Vorhaben wäre utopisch. Wer wäre bereit, in Adlkofen für diese dann auch noch geophysikalisch unsichere Baulage mir ihren weiteren Risiken einen Grundstückspreis um die vorsichtig geschätzten rund 290 bis 340 EUR je Quadratmeter zu bezahlen?

Diese argumentaive Dreistigkeit, so zu tun als ließe sich eine Millionen Euro ohne Erschließungskosten zusätzlich zum normalen Verkaufspreis über den Grundstücksverkauf in Roßberg erzielen, ist den Gemeinderäten am letzten Montag in ihrer Gemeindertassitzung, in der sich diese Episode zutrug, nicht aufgefallen oder es war

Zwei FW-Kandidaten für das Amt des Stellvertreters

Konstituierende Sitzung mit einigen Überraschungen (2)

Erste Amtshandlung von Bürgermeisterin Maurer (links): die Vereidigung der erstmals gewählten Gemeinderäte.

Adlkofen. Nach ihrer Antrittsrede in der konstituierenden Sitzung des Adlkofener Gemeinderates am Donnerstagabend im Rathaussaal war die erste Amtshandlung der Rathauschefin, die erstmals gewählten Gemeinderatsmitglieder Bernhard Härtel, Alois Winter, Christoph Kropp, Alexandra Passek, Alexander Kropp, Stefan Werner, Birgit John, Franz Wippenbeck und Markus Zehentbauer (vorstehendes Bild v.l.) zu vereidigen. Die Tagesordnung sah danach die Entscheidung über die Anzahl der weiteren Bürgermeister vor. Unstrittig, die Position eines 2. Bürgermeisters. Offen für einen weiteren Stellvertreter bat die Rathauschefin um Wortmeldungen. Das Plädoyer von Bernhard Westermeier, es bei einem Stellvertreter zu belassen und im Bedarfsfall Gemeinderäte mit Repräsentationsaufgaben zu betrauen, fand die Zustimmung bei allen Kolleginnen und Kollegen.

Nachdem die Frage der weiteren Bürgermeister also geklärt war, erwarteten die Zuhörer Vorschläge aus den Fraktionen für die Wahl des 2. Bürgermeisters. Entgegen der üblichen

Konstituierende Sitzung mit einigen Überraschungen (1)

Vereidigung und Antrittsrede der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Maurer leistet ihren Amtseid.

Bürgermeisterin Maurer leistet ihren Amtseid.

Adlkofen. Sichtbare Zeichen einer neuen Ära setzte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer in der ersten von ihr geleiteten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates. Eines davon noch vor dem eigentlichen Sitzungsbeginn. Die vollzählig anwesenden Gemeinderatsmitglieder wurden reihum persönlich mit Handschlag begrüßt, ebenso die rund 60 Zuhörer und Gäste der konstituierenden Sitzung, darunter Ehrenbürger Ernst Schröder, die Rathaus-Belegschaft und Familienangehörige. Eine viertel Stunde vor Sitzungsbegin war der Rathaussaal vollkommen überfüllt, Sitzplätze gab’s schon lange nicht mehr. Nachdem sich die Bürgermeisterin wieder zu ihrem Sessel durchgekämpft hatte, rief sie den ersten Tagesordnungspunkt – ihre Vereidigung – auf. Die Ehre, ihr den

And the winner is? Adlkofen!

54,11 Prozent: Rosa-Maria Maurer ist neue Bürgermeisterin – Kopf-an-Kopf-Rennen bei Briefwahl

Glücklich und gerührt nimmt Adlkofens neue Bürgermeisterin die Glückwünsche ihrer Söhne entgegen.

Glücklich und gerührt nimmt Adlkofens neue Bürgermeisterin die Glückwünsche ihrer Söhne entgegen.

Adlkofen. Gegen 18.20 Uhr werden die Leute im Sitzungssaal das Rathauses allmählich nervös. Gut 50 Interessierte harren dort dem Ergebnis der Bürger-meister-Stichwahl. Die Kandidatin Rosa-Maria Maurer mit ihren Söhnen Maximilien und Sebastian. Wie lange mag das noch dauern? Man hört erste Zahlen, dem Nachbarn in’s Ohr geraunt. 70 Prozent? Aber für wen? Sie hat’s murmelt jemand. Dann der Rückschlag: Ja es sind 70 Prozent, aber nur die Wahlbeteiligung in Reichlkofen! Könnte eine Maurer-Hochburg sein; war doch das letzte Mal schon so, oder etwa nicht? Ist der Trend verläßlich? Warum meldet sich niemand aus anderen Wahllokalen? Fragen über Fragen und quälende Ungewißheit. Die Kandidatin selbst hat sich erstaunlich gut im Griff. Ihr ist

Hubertus Werner in der Rolle „Weißer Ritter“

oder: Die Geschichte von einem dummen Versuch, die Wahrheit im Wurschtkessel zu ertränken

stehender weisserritterAdlkofen. „Weißer Ritter“ wird an den Aktienmärkten ein Unternehmen genannt, das bei einer geplanten feindlichen Übernahme dem Übernahmekandidaten zu Hilfe kommt. Im vorliegenden Fall haben wir es nicht mit einer feindlichen Übernahme zu tun, sondern wohl eher mit einer Befreiung. Befreit werden soll das Adlkofener Rathaus von seinem bisherigen Chef, der sich in den letzten drei Jahren manch menschlich und rechtlich fragwürdiges Stück geleistet hat. Das auszusprechen, ist keine „Schmutzkampagne“, sondern nur der Hinweis auf Fakten. Wer mehr dazu erfahren will, dem empfehlen wir die Lektüre unserer Extra-Ausgabe bzw. einen Blick auf die im Artikel „Bürgermeisterwahl in Adlkofen: Das sollte bedacht werden“ verlinkten Seiten. Dort ist ein Teil der Gründe mit Datum und Ort der Begebenheit zu finden, die gegen die Beibehaltung des noch amtierenden Rathauschefs sprechen.

Planentwürfe Püttmann und Scharf zur Adlkofener Kinderkrippe

Einer der Gründe, warum Architektin Püttmann von Bürgermeister Scharf auf die „Abschußliste“ gesetzt wurde: Scharfs unsinniger Wunsch nach einer „Hühnerleiter“ als Fluchtweg für Kleinkinder und kleinen Fenstern für die Gruppenräume, denen die Architektin nicht nachkommen wollte.

Fakten, die – wie immer deutlicher wird – selbst von hartnäckigen und unverbesserlichen Scharf-Unterstützern nicht widerlegt werden können. Nicht einen einzigen der erhobenen Vorwürfe konnten sie mit Argumenten oder Hinweisen auf einen anderen Sachverhalt bislang entkräften. Selbst der jetzt als „Weißer Ritter“ mit einer eigenen Postwurfsendung in den Ring tretende Hubertus Werner, hat nichts Besseres anzubieten, als aus dem Zusammenhang gerissene Halbwahrheit. Die halbe Wahrheit ist es dort, wo er sich anschickt den Sachverhalt zur Architektenablösung für den Rathauschef in’s Lot zu rücken. Wie schreibt er doch so schön: „Richtig ist, daß das abgelöste Planungsbüro für die Planung des Kindergartens/Kinderkrippe einen nicht genehmigungsfähigen Plan eingereicht hat.“ Typisch Rechtsanwalt möchte man

Eine einzige Stimme fehlte zur „Wachablösung“

Adlkofen. Eine einzige Stimme macht den Unterschied und zwingt die Bürgermeister-Kandidatin von „Demokratie leben“, Rosa-Maria Maurer in die Stichwahl. Von den 3.210 Wahlberechtigten in der Gemeinde haben sich 2.161 an der Wahl beteiligt, davon rund 1.400 Briefwähler. 1.069 Wählerinnen und Wähler oder 49,96 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf die Herausforderin, das sind 49,96 Prozent. Amtsinhaber Josef Scharf erhielt 948 Stimmen (44,32 %). Stephan Werner von der SPD, bei dem sich die CSU und Scharf bedanken sollten, brachte es auf 6,7 Prozent oder 122 Stimmen. Erschreckend hoch der rund 33prozentige Anteil an Nichtwählern.

Die Wählergemeinschaft zwitschert

Mit diesem Bild wirbt Karin Brandstätter auf Twitter für die Wählergemeinschaft

Mit diesem Bild wirbt Karin Brandstätter auf Twitter für die Wählerge- meinschaft

Reichlkofen. Neue Wege der Information für Adlkofen beschreitet die Wählergemeinschaft Reichlkofen seit gestern Nachmittag. Da hat sich die WG beim Kurznachrichtendienst „Twitter“ angemeldet. Vor 46 Minuten nun hat Kandidatin Karin Brandstätter den ersten „Tweet“ veröffentlicht. Sie zwitschert (= „tweeten“ auf bairisch) zu nachhaltiger und solider Haushaltspolitik in der Gemeinde und macht damit auf sich als Kandidatin für den Gemeinderat und ihre Qualifikation zum Thema als Bankkauffrau aufmerksam. Wer den Reichlkofenern folgen und über ihre Aktivitäten weiter unterrichtet sein möchte, sollte sich jetzt schnell bei „Twitter.com“ einen eigenen kostenlosen Account zulegen und der Wählergemeinschaft Reichlkofen folgen. Zu den Tweets der Wählergemeinschaft Reichlkofen geht’s hier lang.

Adlkofens Bürgermeisterkandidatin Rosa-Maria Maurer ist ebenfalls bei Twitter präsent. Allerdings sind wegen ihres zeitaufwändigen engagierten Wahlkampfes die Aktivitäten dort inzwischen stark eingeschränkt. Was aber niemanden daran hindern sollte, ihr dennoch zu folgen.