Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Kickboxen

WM-Bronze für Marie Oßner

Günzkofen/Geisenhausen. „Marie läßt nichts anbrennen. Mit starken Fäusten macht sie in Runde 2 alles klar und siegt mit 13:3 mit technischem KO“! Das war die Meldung von Coach Rudi Brunnbauer und der Einzug gestern Mittag in das Halbfinale der Kickbox-Junioren-Weltmeisterschaft 2016 in Dublin. Kurz vor Mitternacht dann die SMS-Mitteilung vom Coach: Marie Oßner holt Bronze!

Mehr dazu im „Geisenhausener Kurier“

EM-Bronze für Flieser – Gleixner im Finale

Katharina Flieser mit Book Kick im Kampf um die Bronze-Medaille

Katharina Flieser (links) mit Book Kick im Kampf um die Bronze-Medaille.

Maribor/Geisenhausen. Katharina Flieser konnte bei der Pointfighting- Europameisterschaft in Maribor einen hervorragenden 3. Platz erringen. Im Halbfinale war gegen die sehr erfahrene Luisa Guilotti aus Italien leider Endstation. In einem technisch hochklassigem Kampf mußte sich Flieser der späteren Europameisterin geschlagen geben. Wir gratulieren herzlich zur Bronzemedaille.

Alex Gleixner bestreitet heute um ca. 18.05 Uhr das Finale gegen Roman Bründl aus Österreich.

Katharina Flieser mit K.O. im Halbfinale

Kickboxer als Grafik im Vereinslogo des KSV GeisenhausenMaribor. Bei den Europameisterschaften im Pointfighting hat die Geisenhausenerin Katharina Flieser den Einzug in  Halbfinale gechafft. In der gewichtsklasse bis 60 kg besiegte sie die Schweizerin Cassandra Fasolo mit 19:9 Punkten. Coach Rudi Brunnbauer, sandte vor wenigen Minuten per eMail aus Slowenien diesen Zwischenbericht: „Beide Kämpferinnen begannen den Kampf verhalten und versuchten taktisch zu kämpfen. Nach der ersten Runde lag Katharina mit 5:3 in Führung. Auch in der zweiten Runde blieb es spannend. Beide Kämpferinnen konnten punkten und so führte Katharina weiter mit 9:7 Treffern. In der letzten Runde konnte Katharina mit klaren Treffern ihre Führung zum 15:9 ausbauen. Ab da war der Kampf gelaufen. Nach weiteren deutlichen Treffern siegte sie kurz vor dem Ende beim Strand von 19:9 mit technischem K.O.“ 

Am Wochenende: „4. Pointfighting Day“

Samstag und Sonntag gehört der Markt den Kickboxern

Kickboxer als Grafik im Vereinslogo des KSV GeisenhausenGeisenhausen. Am Wochenende ist der Markt Geisenhausen die bairische Kickboxhauptstadt. Am Samstag, 15. November, findet ab 10:30 Uhr in der kleinen Turnhalle ein offener Bayernkader-Lehrgang im  Leicht- und Vollkontakt statt. Eine Stunde später, also um 11.30 Uhr beginnt der großen Turnhalle der „4. Pointfighting Day“ mit Teilnehmern aus ganz Deutschland und Österreich, der am Sonntag zur gleichen Zeit am gleichen Ort fortgesetzt wird.

„Golden Oldies“: Kickboxen für alle ab 35 Jahre

Trainig für die Golden OldiesGeisenhausen. Daß Kickboxen auch ein Sport für Frauen und Männer in der Mitte des Lebens ist, beweisen neuerdings die „Golden Oldies“ beim KSV Geisenhausen. In dem rund einstündigen Training arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sandsack, an den Pratzen oder auch in Partnerübungen. KSV-Coach Rudi Brunnbauer verspricht: „Die Schweißperlen werden nicht lange auf sich warten lassen!“

Zusätzlich werden Elemente aus dem Präventionstraining, wie z.B. Funktionsgymnastik mit ins Training integriert. Um die Oldies nicht von vorneherein zu verschrecken, sichert Brunnbauer aber auch zu, das Training an die jeweilige Altersgruppe anzupassen. Ein kostenloses Schnuppertraining unter Anleitung von lizensierten Präventionstrainern findet am Montag, 3. November, um 19 Uhr in der großen Schulturnhalle in Geisenhausen statt.

Geisenhausen hat zwei Kickbox-Weltmeisterinnen

Schandl und Schlau holen sich mit beeindruckender Dominanz ihre ersten WM-Titel – Größter Erfolg der KSV-Geschichte

Zwei KSV-Athletinnen auf dem Siegertreppchen ganz oben. Die beiden Kickbox-Weltmeisterinnen 2014 Pauline Schlau (links) und Lisa-Maria Schandl.

Zwei KSV-Athletinnen auf dem Siegertreppchen ganz oben. Die beiden Kickbox-Weltmeisterinnen 2014 Pauline Schlau (links) und Lisa-Maria Schandl.

Rimini/Geisenhausen. Rimini – die Stadt an der italienischen Adriaküste in der Emilia-Romagna war vom 6. bis 14. September für 2.000 Sportler aus 61 Nationen Austragungsort der Kickbox Weltmeisterschaft für Jugend und Junioren. Vom KSV Geisenhausen waren hierfür vier Sportlerinnen nominiert: Celina Brecht, Marie Oßner, Pauline Schlau und Lisa Maria Schandl.

Beeindruckend für Zuschauer und Aktive war die Kulisse mit Teilnehmern aus allen fünf Kontinenten, unter anderem Australien, Neuseeland, Südafrika, Madagaskar, Indien, Mexiko, USA, den ehemaligen Sowjetrepubliken nebst Rußland und der Ukraine. Bemerkenswert war das friedliche und sportliche Miteinander, trotz aller Rivalität wurden alle Kämpfe fair ausgetragen und die Gegner respektiert.

Die Sportlerinnen des KSV Geisenhausen mußten sich auf nationaler Ebene bei drei Turnieren für dieses Event qualifizieren, wo sie auf die stärksten Kämpfer der Welt trafen.

Großer Auftakt für „Celin Maschin“

Zuerst mußten Celina Brecht und eine Gegnerin aus Südafrika ihre Kräfte messen. Klar mit 12:1 machte „Celin Maschin“ kurzen Prozeß und war eine Runde weiter. Den Kampfnamen (Dialektschreibweise) haben ihr die Teamkolleginnen verpaßt und wer sie schon einmal in Aktion auf der Matte gesen hat, weiß um seine Bedeutung. An diesem Tag lief es allerdings nicht ganz „rund“. Im Viertelfinale war ihre Gegnerin aus Polen, trotz der guten und intensiven Vorbereitung, an diesem Tag einfach zu stark für die „Maschin“.

Nicht jeder Tag ist ein guter Tag für einen Fight

Marie Oßner trat einer Britin gegenüber. Von der überwältigenden Zuschauer-Kulisse und der Gegnerin zu stark beeindruckt, konnte Marie zwar eine gute Leistung bringen. Auch war es ihr in der Vergangenheit immer wieder gelungen, ihre Verletzungen durch ihre enorme mentale Stärke zu kompensieren,  diesmal mußte sie sich aber ihrer starken Gegnerin geschlagen geben.

Brecht und Oßner als chancenreiche  Hoffnungsträgerinnen

Wenn es an diesem Tag für Brecht und Oßner auch nicht für das Siegertreppchen gereicht hat, eines machte diese Weltmeisterschaft auf alle Fälle dennoch deutlich: Sofern die beiden bei der Stange bleiben, brauchen sich die KSV-Verantwortlichen um den erfolgreichen Nachwuchs keine Sorgen machen, wenngleich die Fußstapfen, in die sie treten werden, bei diesem Turnier reichlich groß geworden sind.

„Wir sind ein Team“, mit diesem Schlachtruf zeigten die deutschen Sportlerinnen und Sportler großen Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt und tolle Freundschaft. Neue Teammitglieder wurden sofort integriert. Eine Erfahrung für die Geisenhausener Athletinnen und die Betreuer, die sich positiv auf die Grundstimmung der Kämpferinnen auswirkte und zum Erfolg mit beitrug.

Wo ein Wille, da Pauline!

Pauline Schlau hatte drei Wochen vor Turnierbeginn eine Sprunggelenksverletzung erlitten. Physio Uwe Alsdorf machte sie mit einer intensiven Betreuung jedoch wieder rechtzeitig fit. Im ersten Kampf trat Pauline eine kickstarke Griechin gegenüber. Die

Davonlaufen hilft nichts - Pauline Schlau (links) will den Titel!

Davonlaufen hilft nichts – Pauline Schlau (links) will den Titel!

Geisenhausenerin setzte aber immer wieder schöne Kontertechniken in den richtigen Momenten. In dem ausgeglichenen Duell stand es nach Ablauf der regulären Kampfzeit unentschieden. An dem Punkt packte Pauline ihr unwahrscheinlich starkes Kämpferherz aus und punktete immer wieder mit einer Hartnäckigkeit und einem Siegeswillen, die an diesem Tag jede Gegnerin zur Verzweiflung gebracht hätten. So lange, bis ihr dann endgültig der Sieg sicher war.

Im Halbfinale hat Pauline den Kampf von Anfang an im Griff; bleibt souverän gegen die starke Mitstreiterin aus Italien. Sie strahlte nicht nur in diesem Kampf, sondern im ganzen Turnier, absolute Professionalität und Selbstbewußtsein aus und zog somit verdient ins Finale ein. Das wurde dann eine rein deutsche Angelgenheit, da sich die Braunschweigerin Michele Langer ebenfalls mit viel Herz und Leidenschaft in dieses Finale gekämpft hatte.  Keine leichte Aufgabe auch für die Bundestrainer und Sportlerinnen, die in Abstimmung mit den Sportlern und Heimtrainern auf ein aktives Coaching verzichteten. Somit war jede Kämpferin hier sich selbst überlassen. Das Publikum tobte, dieser Kampf fand unter frenetischem Applaus für beide Kämpferinnen statt. Pauline zeigte sich der Situation am besten gewachsen, meisterte die Aufgabe souverän und sicherte sich so den Weltmeistertitel.

WM-Titel für eine Kickbox-Naturgewalt namens Lisa-Maria

Lisa-Maria Schandl stand im ersten Kampf einer Slovenin gegenüber. Mit technischen K.O. fegte Lisa ihre Gegnerin von der Matte. Jederzeit deutlich überlegen, konnte sie mit einem spektakulären Drehkick mit 12:1 das vorzeitige Ende herbeiführen. Weiter ging es gegen Kroatien. Auch hier war Lisa einfach zu schnell; gegen ihr perfektes Timing fand ihre Viertelfinalgegnerin gleich gar kein Mittel. Die KSVlerin katapultierte sich so förmlich ohne Gegentreffer mit 10:0 eine Runde weiter. Im Halbfinale kam die Gegnerin aus Irland. Zunächst schien sich ein Kampf auf Augenhöhe und hohem Level zu entwickeln. Gegen Ende bewies Lisa aber ihre Klasse und findet immer wieder das perfekte Timing für ihre Angriffe; sie zieht verdient ins Finale ein.

Kurzen Prozeß macht Lisa-Maria Schandl (links) mit ihrer Gegnerin im WM-Finale.

Kurzen Prozeß macht eine entschlossene Lisa-Maria Schandl (links) mit ihrer Gegnerin im WM-Finale.

Wenn man diese Zeilen liest, fällt es schwer zu glauben, daß auch Lisa-Maria durch gesundheitliche Probleme bedingt, keine ideale Vorbereitung hatte absolvieren können. Umso erfreulicher für ihre Trainer war,  daß sie über das ganze Turnier absolute Freude und Selbstbewußtsein ausstrahlte. Im Finale stand sie wiederum einer Irin gegenüber. Man konnte der Günzkofenerin von Anfang an den Spaß ansehen und die Lust auf dieses Finale. So ließ sie der Irin nicht den Hauch einer Chance und beendete das Finale, unter großem Jubel nicht nur des deutschen Teams, in der zweiten Runde mit 13:3. Der klassische technische Knockout.

Von da an gab es kein Halten mehr im deutschen Team und es wurden Paulines und Lisas Weltmeistertitel gefeiert und bejubelt. Insgesamt stellte das deutsche Nationalteam in allen Altersklassen und Disziplinen sechs Weltmeister. Zwei davon kommen aus Geisenhausen, ein noch nie da gewesener Erfolg für den Kampfsportverein. Gänsehaut-Feeling stellte sich dann nicht nur bei den Athletinnen bei den Siegerehrungen ein, als ihr Name auf der großen Leinwand erschien und die deutsche Nationalhymne gespielt wurde.

Der KSV Geisenhausen bedankt sich an dieser Stelle besonders bei Uwe Alsdorf, Katharina Flieser und Alexander Gleixner für die intensive Betreuung in der Vorbereitung, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Ein Dank geht auch an das Autohaus Ostermeier für die Bereitstellung eines Busses für den Transfer nach Rimini.

Fotos: Rudi Brunnbauer

Und hier ist ein Video-Mitschnitt des Finalkampfes der Irin Shannon Gayson vs. Lisa-Maria Schandl (ein Video vom Finalkampf von Pauline Schlau ist derzeit nicht bei Youtube vorhanden):

 

Reiche Titelausbeute bei Deutscher Meisterschaft

Geisenhausen. So sehen Sieger aus - die frischgebackenen Deutschen Kickbox-Meisterinnen und Silbermedaillengewinnerinnen des KSV Geisenhausen, mit ihrem Vereinschef und Coach Rudi Brunnbauer: Katharina Flieser (Gold), Johanna Brunnbauer und Celina Brecht (beide Silber); Lisa-Maria Schandl, Marie Oßner und Pauline Schlau, alle drei mit Gold. Ein Bericht von den Deutschen Meisterschaften in Wolfsburg am letzten Wochenende folgt. Foto: KSV Geisenhausen Geisenhausen. So sehen Sieger aus – die frischgebackenen Deutschen Kickbox-Meisterinnen und Silbermedaillengewinnerinnen des KSV Geisenhausen, mit ihrem Vereinschef und Coach Rudi Brunnbauer: Katharina Flieser (Gold), Johanna Brunnbauer und Celina Brecht (beide Silber); Lisa-Maria Schandl, Marie Oßner und Pauline Schlau, alle drei mit Gold. Ein Bericht von den Deutschen Meisterschaften in Wolfsburg am letzten Wochenende folgt.

Foto: KSV Geisenhausen