Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Ehrenbürger

Ehrenbürgerrechte für Alt-Bürgermeister Franz Gallecker

„Es ist leichter, ein Held zu sein, als ein Ehrenmann.

Ein Held muß man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer“

Der neue Ehrenbürger Franz Gallecker bedankt sich für die zuteil gewordene Ehrung.

Adlkofen. Mit diesem Zitat des italienischen Literatur-Nobelpreisträgers Luigi Pirandello leitete Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer beim Neujahrsempfang 2017 der Gemeinde zur Laudatio für den zu ehrenden Adlkofener Alt-Bürgermeister Gallecker über. Franz Gallecker bekam für sein jahrzehntelanges Wirken für das Wohl der Gemeinde an diesem Abend die Ehrenbürgerrechte verliehen.

adlkoffens neuer ehrenbuerger franz gallecker traegt sich im beisein zahlreicher ehrengaeste in da goldene buch der gemeinde ein

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste trägt sich Adlkofens neuer Ehrenbürger Franz Gallecker in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Von 1966 bis 1978, also 12 Jahre, war Franz Gallecker Mitglied des Adlkofener Gemeinderates. Danach gönnte er sich, wie die Bürgermeisterin es in ihrer Laudatio formulierte, eine schöpferische Pause bis er 1990 als Bürgermeisterkandidat antrat. Für viele überraschend hatte er die Wahl gewonnen und er selbst habe damit am allerwenigsten gerechnet. Zwölf Jahre – also von 1990 bis 2002 – hat Franz Gallecker das ehrenamtliche Bürgermeisteramt bekleidet. Eng mit seinem Namen verbunden ist die Erweiterung und Sanierung der Adlkofener Teilhauptschule, der Bau der Bücherei, der Bau der biologischen Kläranlage Adlkofen und die Ausweisung des Baugebietes Himmelreich Süd. Allein dies zeige anschaulich, welch großen Einsatz, welche Zielstrebigkeit Gallecker

Herwart Radspieler in Feierstunde zum Ehrenbürger ernannt

Bgm. Reff und Pfarrer Johann Weindl würdigten das Lebenswerk – Radspieler: „Die Blätter aus diesem Lorbeerkranz haben viele verdient“

Gruppenfoto Radspieler

Gruppenbild mit Dame: Bürgermeister Josef Reff, Gisela Radspieler, Herwart Radspieler, Laudator Pfarrer Johann Weindl und 3. Bürgermeister Franz Wolfsecker.

Geisenhausen. Würde man in Geisenhausen durch die Straßen gehen und nach dem Namen „Radspieler“ fragen – mitleidige Blicke, Verständnislosigkeit und ungläubiges Kopfschütteln über so viel Unwissenheit, würden einen abstrafen. Herwart Radspieler ist eine fixe Größe in der Gemeinde-historie: unvergessen sein Wirken als Bürgermeister des Marktes, nahezu beispiellos sein Einsatz im Dienst am Nächsten. Der 81jährige Herwart Radspieler ist das, was man gemeinhin mit höchsten Respekt ein „Vorbild“ benennt. In Rahmen einer festlichen Feierstunde im Pfarrsaal verlieh jetzt der Markt Geisenhausen seinem einstigen obersten Repräsentanten die Ehrenbürgerwürde.

Bürgermeister Josef Reff und sein Umfeld im Rathaus hatten die Art der beabsichtigten Ehrung bis zum letzten Tag so weit wie möglich geheim gehalten. Es sollte eine Überraschung werden und das Vorhaben ist ihm geglückt.  In seinem Teil der Laudatio – Bürgermeister Josef Reff teilte sich diese ehrenvolle Aufgabe mit Pfarrer Johann Weindl – ging das heutige Gemeindeoberhaupt auf das kommunale Wirken Radspielers ein. 1966 mit gerade 33 Jahren entschloß sich Radspieler, sich als Gemeinderat zur Verfügung zu