Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: CSU

Gift frei Haus: Essen aus deutschen Landen

Uschi rasselt mit dem Säbel

eurofighter symbolbild

eurofighter

Günzkofen. Nachdem in der letzten Woche bereits ein Eurofighter im südlichen Landkreis Landshut für Aufregung sorgte, als er mit einem ungewöhnlich lauten Knall die Schallmauer durchbrach und sich die Menschen bei den Polizeidienststellen nach dessen Ursache erkundigten, ist es heute, Mittwoch, 30. August, zu einem weiteren Vorfall dieser Art gekommen. Da keine Artillerie-Schießübungen im Landkreis bekannt sind und es exakt um 10.13 Uhr einen erneut heftigen Knall gegeben hat, muß also wieder ein Militärjet unterwegs gewesen sein. Der Knall war auch diesmal in Günzkofen so stark zu hören, wie der in der Vorwoche.

Für die etwas betagtere Generation unter uns, sind solche Durchbrüche der Schallmauer kein ungewöhnliches, wenngleich inzwischen auch schon Jahrzehnte zurückliegendes Ereignis. Zu Zeiten des „Kalten Krieges“ waren sie mehrmals am Tag über der gesamten Republik zu hören. Vom Starfighter bis hin zum Tornado wurde so auch über Deutschland der Luftkrieg geprobt. Wenn jetzt der Eurofighter – möglicherweise war es auch ein Tornado – am Himmel zu hören ist, kann das nur bedeuten, daß die Luftwaffe wieder verstärkt Übungsflüge auch mit Überschallgeschwindigkeit durchführt. Flinten-Uschi (CDU), unsere Kriegstreiberin in Berlin, rasselt also wieder einmal mit dem Säbel gen Rußland. Und diesmal kräftiger als in den letzten Jahren, aber gerade noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl, um ihrer Partei und deren bayerischem Verbündeten CSU mit dem Stimmzettel die Quittung erteilen zu können! Bayern und Deutschland brauchen Entspannungs- und Friedenspolitik, kein Säbelrasseln!

Da war noch was…

…richtig – die Berichterstattung über die letzte Gemeinderatssitzung

Adlkofen. Die wollte ich eigentlich komplett ausfallen lassen. Die Bildergeschichte von Robert Beringer zur Frage, warum braucht’s Naturlehrpfade und wie kann ein solcher aussehen, war interessant und aufschlußreich. Zum richtigen Zeitpunkt wird sie auch im BLATT’L erzählt werden und bis dahin ist noch Zeit. Zudem – was von dem einstimmigen Beschluß zu halten ist, einen Naturlehrpfad parallel zur Deutronic-Straße entlang des Pfarrwies-Grabens anzulegen, wird sich erst noch zeigen, wenn es um die Ausgestaltung und Finanzierung geht. An jenem Tag schlägt dann die Stunde der Wahrheit. Bis dahin ist der getroffene Beschluß erfreulich, aber nicht werthaltig und daher kaum der Erwähnung wert.

Auch der erste Punkt auf der Tagesordnung, Akustik-Gutachten Rathaus-Sitzungssaal, ist nicht gerade so, daß ich mich für einen Bericht darum reißen würde. Schon wieder den „Haudrauf“ zu geben, wird mir allmählich z’wider! Ich habe also lange hin und her überlegt – aber es geht nicht anders. Nein, man kann diese verworrene Gedankenwelt, die manchen Gemeinderat offenkundig übel zu schaffen macht, nicht einfach hinnehmen und vom Winde verwehen lassen! Bleibe ich also konsequent und schreibe doch – wenn auch spät und widerwillig.

Konsequent zeigten sich auch die beiden SPD-Gemeinderäte Hubertus und Stephan Werner einmal mehr in der Debatte um die künftige Beschallung des Sitzungssaales im Adlkofener Rathaus. Konsequent sind sie ja, aber eben nur in ihrer Inkonsequenz und so

Formulierungsfehler ermöglicht Beschlußfassung zum „Sondergebiet“

Flächennutzungs- und Bebauungsplan „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“  mit 12:3 beschlossen

Adlkofen. Widerstand bis zum letzten Atemzug – das scheint das Motto der Gemeinderatsfraktion von CSU/Wählergemeinschaft Einigkeit in Sachen „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“ in Adlkofen zu sein. Das wäre an sich ja legitim, wenn man damit nicht einen Beschluß hintertreiben würde, für den man selbst gestimmt hat, für den die Gemeinde bereits Geld ausgegeben hat, nicht gegen die Bürgermehrheit und nicht auch noch gegen jegliche Vernunft arbeiten würde. So aber gilt für die Adlkofener Verhindererfraktion im Gemeinderat die Weisheit „man muß nicht verhindern, was einen selbst zerstört“! In drei Jahren ist wieder Wahlkampf und bis dahin haben es Westermeier und Freunde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geschafft, die CSU-Fraktion und ihre Partei zur Gänze der Lächerklichkeit preiszugeben. Auf dem besten Weg dorthin sind sie und lieferten gleich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause ganz freiwillig und ohne Not, einen weiteren Nagel für ihren Sarg.

Für Montag, 19. September, war die öffentliche Gemeinderatssitzung terminiert. Am Freitag davor, also am 16. September, ging bei der Kommunalaufsicht beim Landratsamt Landshut per Fax ein Schreiben der Fraktion CSU/Wählergemeinschaft Einigkeit ein (siehe pdf), in dem sich Juristen wieder einmal im „Haare herbeiziehen“ geübt hatten.

Am Montagabend gab Erste Bürgermeisterin Maurer zum Sitzungsbeginn den Inhalt des CSU-Schreibens an das Landratsamt dem Gemeinderat bekannt. Wie Westermeier schreibt, werden „mehrere Anlieger gegen die Errichtung einer Tankstelle und eines weiteren großen Einzelhandelsunternehmens juristische Schritte einleiten“. Es sei der CSU ein großes Anliegen nicht aufgrund von formellen Fehlern rechtsunwirksame Rechtsgrundlagen geschaffen zu haben. Die argumentativen Feinheiten des Schriftsatzes

„…und es ward ein Hauen und ein Stechen“

Adlkofen. Zuhörer in einem Gerichtssaal erleben das fast täglich: Da provoziert ein Anwalt oder Staatsanwalt die Gegenpartei mit Unterstellungen und Halbwahrheiten in der Hoffnung, so bei dieser eine unüberlegte Reaktion hervorzurufen, um dann sein eigentliches Ziel zu erreichen: die Gegenseite in Widersprüche zu verwickeln. Ein solches Vorgehen dürfte tägliches Brot bei Juristen sein und war diesmal auch im Adlkofener Sitzungssaal erfolgreich. Die Gegenspieler: SPD-Gemeinderat Hubertus Werner in der Rolle des „Anklägers“, Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer in der Rolle der „Beschuldigten“. Der Vorwurf: Die Vorsitzende des hiesigen Partnerschaftvereins Badia Calavena, Eva Werner, Ehefrau des Gemeinderates,  habe keine Einladung der Gemeinde ins Adlkofener Rathaus zum Empfang der italienischen Bürgermeister und deren Eintragung in das Goldene Buch bekommen. Zur moralischen Unterstützung des in der Fragerunde am Ende der öffentlichen Sitzung vorgebrachten Vorwurfs war die vollständige Vorstandschaft des Vereins im Sitzungssaal unter den rund 40 Zuhörern vertreten. Später dann, im Laufe der Auseinandersetzung, wurde der Vorwurf von Werner zwar in „nicht rechtzeitig“ abgeschwächt, aber da hatte er es diesmal schon geschafft, die Bürgermeisterin aus der Fassung zu bringen.

Das war gleich zu Beginn der Runde „Wünsche und Anfragen“ noch anders. Gemeinderat Bernhard Westermeier äußerte den Wunsch, in Zukunft die Unterlagen zur Sitzungsvorbereitung wieder in der guten alten Papierform erhalten zu wollen. Es sei für

CSU beweist besonderes, politisches Fingerspitzengefühl

TTIP-Propagandaabend mit MdL Erwin Huber

Ortstafel Adlkofen als Werbeschild der CSU Adlkofen

Was Ihnen die CSU über sich auf ihrer Website nicht verrät, erfahren Sie im ADLKOFENER BLATT’L

Adlkofen. Mit der Feststellung „eine bodenlose Unverschämtheit“ hatte CSU-Fraktionssprecher Bernhard Westermeier im Januar 2015 – also noch nicht so arg lange her – die Vorgehensweise von MdL Erwin Huber und den Inhalt dessen öffentlichen Rüfflers von Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer in Sachen TTIP in der Sitzung des Gemeinderates vom 19. Januar verurteilt. Wie berichtet, hatte sich der Adlkofener Gemeinderat geschlossen – also auch mit den Stimmen der CSU-Räte – gegen TTIP ausgesprochen, was auftragsgemäß als Stellungnahme von der Rathauschefin an die Mandatsträger aus dem Raum Landshut weiter gegeben worden war. Wer die Geschichte, die quer durch Deutschlands Medienlandschaft Echo fand und erst jüngst wieder von der Süddeutschen aufgegrifffen wurde, nachlesen möchte, findet dazu die Links am Ende des Beitrags.

Huber, der als Vorsitzender des Landtags-Ausschusses für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie in seiner als Pressemitteilung

Das „Allerletzte“ gleich ganz zum Anfang

CSU-Fraktionssprecher ruft in Gemeinderatssitzung zum Boykott des „ADLKOFENER BLATT’Ls“ auf

Adlkofen. Na also, es hat geholfen und geht doch! Für das „äußerst disziplinierte Sitzungsverhalten“ bedankte sich heute Abend 2. Bürgermeister Valentin Petermaier bei dem fast vollzählig anwesenden Gemeinderat. Nur Bartholomäus Maierhofer war aus beruflichen Gründen verhindert und verpaßte damit eine Premiere. Wie ausgewechselt, artigen Chorknaben gleich, und absolut kein Vergleich zur letzten Sitzung, wurde demonstriert, daß es auch anders geht. Mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Obwohl die öffentliche Sitzung wegen der davor liegenden nichtöffentlichen Beratung, nicht wie angekündigt um 19.45 Uhr, sondern erst um 19.55 Uhr beginnen konnte und eine „normal“ umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten war, konnte sie bereits um kurz vor 22 Uhr beendet werden. Und alle Tagesordnungspunkte erledigt!

Ja da war sogar noch Zeit für eine inhaltlich ziemlich verwegene Attacke von CSU-Fraktionssprecher Bernhard Westermaier gegen den Herausgeber des „ADLKOFENER BLATT’Ls“ – also gegen mich.

Nun, das es einigen Gemeinderäten nicht gefallen hat, sowohl von der linken wie auch der rechten Seite des Sitzungstisches, was sie da über ihr Verhalten in den letzten beiden Beiträgen zu lesen bekamen, war klar. Sonnenklar. Aber nicht einmal GR Westermeier war

Dorfwirtschaften müssen erhalten bleiben

CSU blickte auf erfolgreiches Jahr zurück – 12 Mitglieder für langjährige Vereinstreue geehrt

Ehrenvorsitzender Herwart Radspieler wurde für 50jährige Mitgliedschaft geehrt.

Ehrenvorsitzender Herwart Radspieler wurde für 50jährige Mitgliedschaft geehrt.

Geisenhausen. Die Jahresversammlung des CSU Ortsverbandes fand kürzlich im Gasthaus Oberloher statt.  Ortsvorsit-zender Frank Konrad blickte dabei auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Es konnten fünf neue Mitglieder aufgenommen werden, so daß dem Ortsverband nun 125 Frauen und Männer angehören. Mit zu den Höhepunkten zählten der Sommerem- pfang anläßlich dem 65. jährigen Bestens des Ortsverbandes und der Neujahrs-empfang, die beide im Autohaus Grünberger veranstaltet wurden und sehr gut besucht waren. Viel Zeit nahm die Vorbereitung der Kommunalwahl in Anspruch. Dabei war es gelungen Peter Gauweiler nach Geisenhausen zu holen. Die CSU ist in den nächsten sechs Jahren mit sieben Frauen