Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Biber

Das eine war der Winter, das andere nicht der Biber

 

Adlkofen. Eine CSU-Veranstaltung in Reichlkofen hatte im Sommer diesen Jahres für reichlich Verstimmung und entschiedene Gegenwehr der Bürgermeisterin in der darauffolgenden Gemeinderatssitzung gesorgt. In der allgemeinen Fragerunde hatte sie sich damals GR Markus Zehentbauer „zur Brust genommen“ und mit deutlichen Worten dessen Äußerungen auf der besagten Versammlung zu Entscheidungen im Gemeinderat und dem Aufzuganbau am Rathaus gerügt. Zehentbauer, der damals die Zurechtweisung mehr oder weniger klaglos hatte über sich ergehen lassen, wurde nunmehr von Gemeinderat Alois Winter (CSU/Einigkeit) am Montag in der Runde „Fragen und Informationen“ zum Ende der Sitzung vollständig rehabilitiert.

„Wer dort etwas zum Aufzug gesagt hat, war nicht der Markus, sondern ich“ bekannte Winter frisch von der Leber weg in Richtung Bürgermeisterin

Todesurteil für den Biber

Adlkofener Flur wird „biberfrei“ gemacht – wegen Wassermangel

Eine Lebendfalle, aber hat man ihn, wird er erschossen: Die Stunden des Adlkofener Bibers sind gezählt…

Adlkofen. Fünf, sechs Jahre ist es her, da hat sich in den Teichen unterhalb Läuterkofens neben dem Oberlauf des Pfarrwiesgrabens ein Biber angesiedelt. Eine mächtige „Burg“ hat er sich inzwischen gebaut und machte auch sonst seinem Ruf alle Ehre. Seine Lieblingsbeschäftigung Dämme zu bauen, bricht jetzt dem letzten seiner Art auf Adlkofener Gemeindegebiet „das Genick“ – er wird eingefangen und erschossen.

Ein ähnlich trauriges Schicksal ereilte bereits zwei Artgenossen aus der Adlkofener Biberfamilie. 2014 war ein Exemplar überfahren worden. Heuer im Frühjahr brachte dann ein polnischer Autofahrer aus dem Landkreis Dingolfing-Landau einen weiteren Biber aus dem Adlkofener Revier nur wenige Meter von den Teichen entfernt mit seinem BMW zur Strecke. Waren diese beiden Biber noch ungeplante Opfer des Straßenverkehrs geworden, soll jetzt dem vermutlich letzten verbliebenen Biber in Adlkofen auf ganz und gar unwaidmännische Art der Garaus