Adlkofener-Blattl

Schlagwort Archiv: Bauausschuß

Rathaussanierung und Bauanträge

Wappen der Gemeinde Adlkofen als SW-ZeichnungAdlkofen. Am Donnerstag, 17. August, trifft sich der Bauausschuß des Gemeinderates zu einer öffentlichen Sitzung im Erdgeschoß des Rathauses. Auf der Tagesordnung der um 18 Uhr beginnenden Sitzung stehen nachfolgende Beratungspunkte:

1. Entscheidungen zur Rathaussanierung – hier: Gestaltung Akustikmaßnahmen Sitzungssaal;

2. Bauanträge – zum Zeitpunkt der Ladung lag vor:

  • Neubau Straßenseitige Mauer zur Abstützung, Dr.-Reichel-Str. 3
  • Errichtung Wohnhaus mit Garage Fl.Nr. 3 Gemarkung Jenkofen
  • Errichtung Wohnhaus mit Garage Fl.Nr. 14 Gemarkung Jenkofen

3. Genehmigung der Niederschrift der Bauausschußsitzung vom 27.09.2016

 

Besichtigung Regenrückhaltung Birnkofen

Symbol_Regenrueckhaltebecken1

Beispiel eines Regenrückhaltebeckens

Adlkofen. Am Freitag, 30. Januar, tritt der Bauausschuß des Gemeinderates zu einer öffentlichen Beratung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen zwei Punkte: 1. Ortsbesichtigung Regenrückhaltung Birnkofen und 2. „Sonstige Ortsbesichtigungen“. Da für Ortsbesichtigungen Tageslicht erforderlich ist, beginnt die BA-Zusammenkunft bereits um 15 Uhr.

„Bauvorhaben Schloßpark“ betrifft nicht den Schloßpark

Um das Grundstück hinter dem grünen Zaun gehts: Bauen nur mit Auflagen

Um das Grundstück hinter dem grünen Zaun gehts: Bauen- wenn überhaupt – nur mit Auflagen

BA fordert vor Entscheidung Skizze zum Bauvorhaben an – vorgelegter Planentwurf vom Investor für ungültig erklärt

Adlkofen. Etwas irritiert waren die Mitglieder des Bauauschusses in ihrer gestrigen Sitzung von der zum ersten Beratungspunkt vorliegenden Unterlage. Ein Planentwurf zur Bebaung des Grundstücks zwischen der, den Schloßpark in Deutenkofen begrenzenden Baumallee und der Kirche St. Pauli Bekehr; mit Ringstraßeneinmündung in die Schloß- und Dorfstraße. Daran anliegend auf beiden Seiten eine Reihe Wohnhäuser auf mit teilweise gerade einmal 400 m² großen Grundstücken nach der Gemeinderäte Geschmack viel zu kleinen Bauparzellen.

Kaum ausgeteilt, erklärte Bürgermeisterin Maurer die Planunterlage für hinfällig, da von der Bauwerberin – einer nicht im Ort ansässigen Familie – für ungültig erklärt. Damit sich

Ein Museum zur Zentrumsbelebung?

Mitglieder des Bauausschußes informieren sich über die Substanz des Alten Rathauses.

Vom Keller bis unter’s Dach nahm der Bauauschuß die beiden Gebäude unter die Lupe.

Geisenhausen. Fragezeichen in den Gesichtern der meisten Mitglieder des Geisenhausener Bauausschßes machten deutlich, daß diese Aufgabe künftig noch für Kopfschmerzen bei so manchem Marktgemeinderat sorgen wird. Auch Bürgermeister Josef Reff machte den Eindruck, als habe er noch keine konkreten Pläne für die beiden am Mittwoch besichtigten Gebäude „Altes Rathaus“ und das daneben stehende der ehemaligen Metzgerei Steer.

Während für das unter Denkmalschutz stehende Alte Rathaus deshalb nur eine erhaltende, grundlegende Sanierung in Frage kommt, böte der Ensembleschutz des zweiten Gebäudes  weitaus mehr Möglichkeiten für

Das unter Schutz stehende Ensemble am Marktplatz in Geisenhausen

Das unter Schutz stehende Ensemble am Marktplatz in Geisenhausen

eine Nutzung, da hier lediglich die Hausfassade zu erhalten ist. „Entkernung“ wird hier wohl der Schlüssel zum Erfolg werden. Fragen, um deren Beantwortung sich Bauauschuß und Gemeinderat aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bemühen müssen. Wesentliches Ziel der Besichtigung gestern Abend war es, wie Bürgermeister Josef Reff ausführte,  „den neuen Mitgliedern des Bauausschusses einen Überblick zu verschaffen.“ Nachdem sie diesen gewonnen hatten, zog sich der Ausschuß zur weiteren Beratung zu anderen Tagesordnungspunkten in’s Rathaus zurück.

Warum laienhaft umständlich, wenn es auch einfach gehen könnte?

 Kommentar von Max Flügel

Es rächt sich jetzt, die CSU-Anträge aus den letzten Jahren zur Erstellung eines ganzheit-lichen Marktentwicklungskonzeptes im Marktgemeinderat nicht weiter mit Nachdruck verfolgt und lieber partei-politischem Gezänk geopfert zu haben. Die Fragen nach einer weiteren sinnvollen Verwendung der beiden Gebäude – für das Alte Rathaus machte das Wort „Museum“ beim Besichtigungstermin des Bauausschusses die Runde – und wie sie zu einer belebenden Attraktivitätssteigerung des Innenbereiches beitragen können, wären mit solchen professionellen Vorschlägen schon lange beantwortet. Ein Museum im Herzen der Marktgemeinde, an so exponierter Stelle, wäre für die Entwicklung der Ortsmitte wohl eher kontraproduktiv und lediglich ein teuer bezahlter Aktivposten zur weiteren Mumifizierung des Marktzentrums. Konkretisieren sich die Museumspläne, bekäme ein Trend weiter Vorschub, der nicht wirklich gewollt sein kann. Bewußt oder unbewußt würde man damit ein weiteres Einzelhandelssterben im Zentrum mit all seinen zusätzlichen negativen Begleiterscheinungen begünstigen, weil man wertvolle Flächen für Sperenzchen blockiert, die an anderer Stelle besser aufgehoben wären. Was Geisenhausens Mitte braucht, sind Einrichtungen, die Menschen und Kaufkraft dorthin nicht locken, sondern geradezu magisch hinziehen. Tag für Tag, nicht nur am Wochenende. Dazu bedarf es Gewerbeflächen; Museumsgänger können das Problem nicht lösen. Es braucht Profis an der Stelle, um die Schlüsselfragen einer positiven Weichenstellung zukunftsweisend zu beantworten, kein laienhaftes Experimentieren.