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Hörlkam 2014 – wieder ein Erlebnis für Kunstfreunde

Beitragsbild Hörlkam ohne Text - Bildausschnitt

Über 100 Gäste bei Vernissage von „Skulptur, Plastik und Malerei” – Ausstellung bis 27. Juli geöffnet

Hörlkam. Pünktlich zur Ausstellungsvernissage am Samstagabend schickte Petrus seine Wolkenschieber nach Niederbayern, ließ den Himmel über Geisenhausen freiräumen und so waren die heftigen Regenfälle vom frühen Nachmittag schon wieder vergessen, als Michaela Geissler, Florian Geissler und Mario Schoßer ihre Ausstellung in Hörlkam mit einer sehr gut besuchten Vernissage eröffneten. Über 100 Besucher schlenderten durch Garten, durch ehemalige Scheune und Stall des „Hanslbauer“-Hofs und begaben sich auf eine Entdeckungsreise durch „Skulptur, Plastik und Malerei“.

Mario Schoßer bedankte sich bei den beiden Mitausstellern und Initiatoren für die Einladung, an der Ausstellung mitzuwirken und nutzte die Gelegenheit, den Besuchern in seiner Begrüßung die Technik einer Radierung zu erklären, die mit „radieren“ und „Radiergummi“ überhaupt nichts zu tun hat (Wikipedia: Radierung). Die Geisslers dachten in ihren kurzen Ansprachen zu erst  an alle Helfern beim Ausstellungsaufbau und vor allem auch ihren Nachbarn für deren Verständnis bei den zu befürchtenden Behinderungen durch parkende Besucherfahrzeuge.  Zumindest an diesem Abend gerechtfertigt, denn Hörlkam war nach dem Ansturm der Vernissagegäste tatsächlich „dicht“; die Blechlawine beanspruchte zu den Parkgelegenheiten im Ort die Verbindungsstraße nach Hörlkam auf ihrer halben Länge. Daß sich dadurch jemand provoziert gefühlt haben könnte, darf jedoch getrost ausgeschlossen werden. Dann schon eher durch zumindest zwei in der Ausstellung gezeigte Gemälde, die wir an der Stelle jedoch nicht weiter kommentieren wollen. Kunst ist ja in gewisser Weise auch Geschmackssache. Und darüber kann man bekanntlich nicht streiten. Um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen, sind Kunstfreunde ohnehin bestens beraten, persönlich nach Hörlkam zu kommen. Die Ausstellung bereichert durch Ideenreichtum und Originallität den allgemeinen Blick auf künstlerisches Wirken und ermuntert durch die einfühlsame Präsentation auch dazu, das eine oder andere Stück für die eigenen vier Wände oder den eigenen Garten zu erwerben. Aber auch ohne Kaufabsicht ist Hörlkam „die Reise wert“.

Die diesjährige Ausstellung geht bis zum Sonntag, 27. Juli, und ist dienstags bis sonntags täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Nachfolgend Eindrücke von der Vernissage.

Nur noch drei Tage „KiB“ und ein Workshop

Theresa Zellhubers Workshop beweist: Wolle und Stein passen gut zusammen – Aktionskunst am Sonntag

Ein Geduldsspiel ist es, die unterschiedlichen Wolllagen mit Hilfe einer mit Widerhaken versehenen dünnen Nadel zu verbinden

Ein Geduldsspiel ist es, die unterschiedlichen Wolllagen mit Hilfe einer mit Widerhaken versehenen dünnen Nadel zu verbinden

Geisenhausen. Ausstellungen unter freiem Himmel sind immer so eine Sache. Drückende Hitze läßt das potentielle Publikum ebenso ausbleiben wie Wind und Dauerregen. Von Allem hat die diesjährige Ausstellung schon reichlich abbekommen und so war am bisher letzten sonnigen Aktions-Ausstellungstag vergan- genen Sonntag gerade mal ein knappes Dutzend Besucher zum Steine filzen an den Fimbach gekommen. Die allerdings hatten ihren Spaß beim Arbeiten mit Wolle, Wasser und Seife unter der Anleitung von Theresa Zellhuber.

Ein Geduldsspiel ist es, die unterschiedlichen Wolllagen mit Hilfe einer mit Widerhaken versehenen dünnen Nadel zu verbinden: Alle paar Zentimeter ein Pieks, immer und immer wieder, bis man das Gefühl hat, es könnte reichen. Alleine schon von daher müssen die Ergebnisse dieser Technik als Kunst gelten. Eine feste Regel gibt es dafür nicht, eine gründliche Vorarbeit lohnt sich aber und der eigentliche Filzvorgang kann schneller abgeschlossen werden. Erfahrungen, Kniffe und Tricks, die bei den Workshops der „Kunst im Biotop“ den Besuchern von den Künstlern kostenfrei vermittelt werden. Die fertigen Steine eignen sich nach dem Trocknen u. a. hervorragend als Dekostücke; für die Blumenbank; als Briefbeschwerer für den Schreibtisch oder auch als Spielzeug für den Stubentiger.

Wieder auf großes Interesse bei den Ausstelungsbesuchern stieß Keramiker Dieter Pluta mit den Vorführungen im Rahmen seines Workshops „RAKU“-Brand. Diese japanische Brenntechnik überrascht immer wieder mit den sehr individuellen Ergebnissen, die keine zwei gleichen Stücke entstehen läßt. Morgen, Samstag, 12. Juli, wiederholt Dieter Pluta ab 14 Uhr den Workshop „Raku-Brand“. Bei der Gelegenheit werden auch jene Stücke der Hobbykünstler  glasiert und gebrannt, die seit Tagen im Atelier stehen und dort trocknen. Darunter auch das große, einem Kakadu nachempfundene Fabelwesen auf unserem Bild in der Galerie.

Am Sonntag, 13. Juli, endet die diesjährige „Kunst im Biotop“ mit einem weiteren Höhe- punkt. „Aktionskunst“ ist für die um 14 Uhr beginnende Finissage angekündigt. Was sich dahinter verbirgt, wollte uns Theresa Zellhuber auch in den letzten Tagen nicht verraten. Nur so viel: Die „Aktionskünstler“ kommen aus den Reihen der Ausstellungsbesucher.  Parallel dazu findet gleich nebenan eine weitere Veranstaltung von „FimbachBlech“ ab 15 Uhr statt. Ob Petrus ein Einsehen haben wird?

Von der Ostsee bis zur Plitvicer Seenplatte

Mit Pinsel und Farbe durch Landschaften und Jahreszeiten

Niederaichbach. Blumen, Personen, Landschaften – in der Ausstellung von Manfred  Parchners Ölbildern an den Osterfeiertagen reichten die Motive von Blumen und Stilleben bis hin zu einer Reihe Landschaftsmotiven. Die Bilderreise führte von der Ostsee über die Ramsau bis hinunter in den Süden zur kroatischen Plitvicer Seenplatte. Bilder mit Motiven aus der Niederaichbacher Heimat durften natürlich in der Ausstellung im Bürgersaal des Rathauses ebenfalls nicht fehlen. Besonders angetan hat es dem Maler dabei die Isar im Herbst, die ihn zu stimmungsvollen, mit dem Pinsel gekonnt auf die Leinwand gebannten Momentaufnahmen inspirierte. Die Aufnahmen von der Ausstellung entstanden am Ostermontag.

 

„Öl auf Leinwand“

Gemäldeausstellung von Manfred Pachner

Niederaichbach. Im Bürgersaal des Rathausese von Niederaichbach stellt am Ostersonntag, 20. April, und am Ostermontag, 21. April der Maler Manfred Pachner eine Auswahl seiner Gemälde einem interessierten Publikum vor. „Öl auf Leinwand“ ist am Sonntag von 11 bis 17 Uhr und am Montag von 12.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.