Stefan Werner: „Weil ich’s kann!“

Und wenn nicht Bürgermeister, dann wenigstens Gemeinderat

Bürgermeisterkandidat Stefan Werner stellt sich den Reichlkofenern vor

Bürgermeisterkandidat Stefan Werner stellt sich den Reichlkofenern vor

Reichlkofen. Die Freude war Johann Meier am Wochenende deutlich in’s Gesicht geschrieben. Zum Auftakt des SPD-Kommunalwahlkampfes in Reichlkofen konnte auch der SPD-Ortsvorsitzende ebenfalls mit einer Premiere aufwarten. „Zum ersten Mal überhaupt treten wir mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten an,“ so Meier, der zusammen mit den SPD-Kandidaten zwei Dutzend Zuhörer zum Frühschoppen im Gasthaus Geltinger begrüßen konnte.

Erstmals stellten die Sozialdemokraten an diesem Tag ihre Programmschwerpunkte für die bevorstehende neue Legislatur des Gemeinderates vor. Ein Kindergarten und eine Kinderkrippe zu familienfreundlichen Preisen und Öffnungszeiten um die Entscheidung junger Paare für mehr Kinder zu fördern; die Erhaltung der Grundschule in Adlkofen und die Möglichkeit eines Jugendtreffs mit professioneller Betreuuung. Der nächste Punkt fordert die Breitbandversorgung für das gesamte Gemeindegebiet und dann wäre da noch eine bürgernahe Verwaltung und die Einrichtung von Online-Antragsmöglichkeiten. Kam einem irgendwie bekannt vor…

Spitzenkandidat und Listenführer ist, wie berichtet, der im Ortsteil Jenkofen wohnende 36jährige Verwaltungsfachangestellte Stefan Werner. Zugleich bewirbt er sich um das Amt des Bürgermeisters. Warum? „Weil ich’s kann“, wie er die Anwesenden wissen ließ. Als herausragende Qualifikation für das Amt nannte er u. a. sein Wissen um und die Erfahrung mit erfolgreicher Jugendarbeit. „Im Zuschußwesen kenn’ ich mich aus und im Haushalt bin ich firm“, so der Kandidat. Er zählt sich nach eigenen Worten zum Kreis der Fördermittelkoryphäen der Stadt Landshut. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt sei ihm nicht fremd und für Adlkofen hatte er auch gleich einen guten Rat parat: „Ich kenne auch die Synergieeffekte, wenn wir der Stadt da mal entgegenkommen würden!“ Was darunter zu verstehen sei, darüber ließ er seine Zuhörer im Unklaren. Stefan Werner gar ein Agent der nach Eingemeindungsbeute suchenden hochverschuldeten Stadt Landshut?

Er habe, so Stefan Werner – nicht verwandt oder verschwägert mit dem bisherigen SPD-Gemeinderat Hubertus Werner – ein untrügsames Gespür um Probleme frühzeitig erkennen zu können und denke stets in Problemlösungen. Sehr wahrscheinlich ist in diesem Zusammenhang seine Aufforderung zu verstehen, ihn doch als Gemeinderat zu wählen, wenn’s mit der Bürgermeisterstimme nicht klappen sollte.

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