Kalenderblatt’l März 2017

Mittwoch, 1. März: Aschermittwoch
Freitag, 3. März: Kath. Frauenbund, Weltgebetstag der Frauen
Sonntag, 5. März: FFW Reichlkofen, Jahreshauptversammlung
Mittwoch, 8. März: Alter Wirt, Deutsch-Syrischer Stammtisch
Freitag, 10. März: DJK-SV Adlkofen, Jahreshauptversammlung; Kindergartenverein, Jahreshauptversammlung, Partnerschaftsverein, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen
Samstag, 11. März: Skiclub Göttlkofen, Tagesskifahrt nach Obertauern; CSU-OV Reichlkofen, Starkbierfest
Sonntag, 12. März: KSK Adlkofen, Jahreshauptversammlung
Montag, 13. März: Gemeinderatssitzung
Freitag, 17. März: DJK-SV Adlkofen, Zwei-Tages-Fahrt Kronplatz
Samstag, 18. März: DJK-SVC Adlkofen, Zwei-Tagesfahrt Kronplatz; JU Adlkofen, Starkbierfest
Sonntag, 19. März:  VdK, Jahreshauptversammlung mit Neuwahl;
Montag, 20. März: Frühlingsanfang
Dienstag, 21. März: VdK, Sprechtag im Rathaus, 10.30 Uhr bis 12 Uhr
Mittwoch, 22. März: Kath. Frauenbund, Kreuzweg
Freitag, 24. März: Gartenbauverein Günzkofen, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Samstag, 25. März: KLJB Adlkofen, Theater
Sonntag, 26. März: Beginn Sommerzeit; KLJB Adlkofen, Theater
Mittwoch, 29. März: Schule und Freizeit, JHV mit Neuwahlen
Freitag, 31. März: FFW Günzkofen, Starkbierfest; KLJB Adlkofen, Theater
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Wer geht „Fallensteller Werner“ auf den Leim?

zankapfel im gemeinderat - die adlkofener sondergebiete einzelhandel und tankstelle.

Komtt das Sondergebiet oder kommt es nicht? GR Werner hat sich eine neue Taktik einfallen lassen um den Genern einen Vorteil zu verschaffen.

Adlkofen. Es sind wenige Worte, aber mit durchschlagender Wirkung, wird dem Antrag statt gegeben. Denn es ist nicht’s anderes als ein Angriff auf die Gemeindefinanzen, den da der SPD-Gemeinderat Hubertus Werner in der letzten Ratssitzung versuchte und geschickt hinter den Worten verbarg: „Um den Frieden in der Gemeinde unter den Dorfbewohnern wieder herzustellen“! Und es ist der Versuch, den Gegnern der Sondergebiete „Einzelhandel“ und „Tankstelle“ einen unredlichen Vorteil auf Kosten der Allgemeinheit zu verschaffen.

Und so hätte es Gemeinderat Hubertus Werner gerne – der Wortlaut seines Antrages aus der letzten Gemeinderatssitzung:

  1. „Über die Frage, ob am östlichen Ortseingang der Ortschaft Adlkofen Sondergebiete für Einzelhandel, Tankstelle und Wohnbebauung ausgewiesen werden sollen,  wird ein Bürgerentscheid durchgeführt.“
  2. Bis zur Durchführung des Bürgerentscheids ruht das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“.
  3. Es wird weiter beantragt den vorliegenden Antrag auf die Tagesordnung für die nächsten Sitzung, zumindest aber vor dem Auftstellungsbeschluß des Bebauungsplans „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“ zu setzen“.

Es wäre also ein „Ratsbegehren“ für das die Gemeinderäte stimmen sollen und würde den Weg zur Bürgerabstimmung für die Gegner erheblich erleichtern. Wollen die nämlich

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Ruiniert – weil’s so üblich ist!

Heckenschutz auch für Bürgermeisterin Maurer Fremdwort – Wie qualifiziert ist der eingesetzte Fachbetrieb?

vorher-nachher-vergleich der feldhecke bei laeuterkofen

Oben: Die Läuterkofener Feldhecke im Spätherbst 2016 – Unten: ihre traurigen Reste im Februar 2017

Läuterkofen. Gewütet wie die Berserker hat ein sogenannter „Fachbetrieb“ letzte Woche in der Gemeindeflur Adlkofen. Auf Anweisung der Ersten Bürgermeisterin wurden bei einigen Feldhecken „Pflegemaßnahmen“ durchgeführt. Im Klartext hat das nichts anderes zu bedeuten, als sie wurden auf Jahre hinaus ihrer ökologischen Funktion beraubt und in wesentlichen Charaktermerkmalen vernichtet! Ein trauriges und um so aussagekräftigeres Beispiel hierfür die ursprünglich rund 230 Meter lange Hecke bei Läuterkofen, die erst vor rund drei Jahren einen zweifelhaften „Pflegeschnitt“ hatte über sich ergehen lassen müssen.

Im Frühjahr reichblühende Hundsrosen, eher bekannt als Heckenrosen, Wilder Schneeball, Hartriegel und immergrüner Liguster; im Herbst reicher Behang an kräftig sattroten Hagebutten und schwarzen Ligusterbeeren. Darüber, ab Ende August, ein zwar lichtes aber reichhaltiges Dach sich an den Ästen langsam von Gelb auf leuchtendes Scharlachrot umfärbender Vogelbeeren. Die Blüten im Frühjahr und Sommer nicht nur reich gedeckter Tisch für Honig- und Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten. Während des ganzen Jahres ist die Hecke auch Rückzugsgebiet und Schutzgürtel für allerlei Kleingetier, darunter Igel aber auch Niederwild wie Hase und Rebhühner.

fachmännische Heckenpflege a la Adlkofen

Aus der Landschaft getilgt – fachmännische Heckenpflege a la Adlkofen.

Es bietet kein anderes Biotop ein derart reichhaltiges Sortiment an Nahrungsmöglichkeiten. Dieses Nahrungsrefugium steht im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Nutzflächen wie zum Beispiel auf Ackerflächen praktisch das ganze Jahr über zur Verfügung. Die außerordentlich vielfältigen kleinklimatischen Bedingungen und gestuften Pflanzenstrukturen auf engstem Raum erlauben eine sehr verschiedenartige Nutzung durch die Tierwelt und dadurch eine außerordentlich hohe Artenzahl. Das Stichwort wäre hier „Biodiversität“ oder der weltweite Kampf gegen den drastischen Artenschwund.

Daß die Hecke vom Ortsende entlang der Verbindungsstraße von Läuterkofen vor zur Kreisstraße LA 3 auch für Spaziergänger und Wanderer zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hatte, haben uns in den letzten Tagen einige verärgerte Gemeindebürger bestätigt, die mich auf den Heckenfrevel angesprochen haben.

Seit letzter Woche ist es also vorbei mit dieser Pracht und einer ökologisch besonders wertvollen Feldhecke auf Adlkofener Gemeindegebiet. Im Auftrag des Rathauses wurde dieser Mosaikstein gesamtbayerischer Biodiversitätsbestrebungen – für die der Freistaat jährlich einen nicht unerheblichen Betrag aufwendet – zusammen mit weiteren Hecken im Gemeindegebiet gründlich zerstört. Die traurigen Reste im Fall Läuterkofen befinden sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Acker.

Bei einem zufälligen Treffen am Samstagvormittag auf den anti-ökologischen Wahnsinn angesprochen, reagierte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer erst einmal mit Gelassenheit und Verwunderung. Schließlich sei Heckenpflege – Sie lesen richtig, „Heckenpflege“ – wichtig, um die Hecken zu erhalten und eine Hecke „auf Stock zu setzen“ dabei die übliche Vorgehensweise. Außerdem habe man, da die Bauhof-Mitarbeiter wegen der laufenden Renovierungsarbeiten und den dabei anfallenden Möbelrückereien dringend im Rathaus benötigt wurden, eine Fachfirma mit der Heckenpflege beauftragt. Die wisse schließlich auch, wie das richtig gemacht werde! Und es sei auch ein Angehöriger der Unteren Naturschutzbehörde vor Ort gewesen und habe die „Pflegemaßnahmen“ für erforderlich gehalten und abgesegnet. Die Hecke werde, so die Bürgermeisterin beschwichtigend, „nachwachsen und die gefällten Bäume sind faul gewesen“.

kernefaeule - erst nach der baumfaellung entdeckt

Einer der beiden „Alibistümpfe“ – von außen war es dem Baum sicher nicht anzusehen…

„Faule Ausreden“ ist alles, was einem dazu einfällt. Tatsächlich waren zwei der Baumstämme im Inneren von beginnender Kernfäule betroffen. Die zurückgebliebenen Baumstümpfe belegen das. Jedoch keineswegs so, daß sie eine Gefahr dargestellt und nicht doch noch manchem Sturm hätten trotzen können. Aber selbst Totholz hat wichtige Funktionen für die Biodiversität eines Lebensraumes Hecke und soll nach Vorgaben des Kultur- und Landschaftspflegeprogramms nicht vollständig aus den Hecken entfernt werden. Wenn aus Gründen von Verkehrssicherheit erforderlich, kappt man solche Bäume etwa auf Mannshöhe und läßt den Rest stehen. So viel Sachverstand sollte man bei einem „Fachbetrieb“ eigentlich voraussetzen können.

Maßnahmen der Heckenpflege werden, wie es zum Beispiel das Bayerische Landwirtschaftsministerium in seinen Beihilferichtlinien zu KULAP beschreibt, nach

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Frauenbund feierte Fasching im Märchenwald

rotkaeppchen eroeffnet den maerchenwaldfasching 2017 in adlkofen

Rotkäppchen eröffnet den Märchenwald-Fasching

Adlkofen. Der Freitag erlebte das Faschingskränzchen des Frauenbundes im voll besetzten Saal des „Alten Wirtes“. Vorsitzende Inge Kargl (Bild links) konnte zahlreiche Frauen im „Märchenwald“ begrüßen, unter ihnen Pfarrer Johann Schober und die DJs Brandy und Riedy. Viele Prinzessinnen, Feen, Zauberer, Zwerge, Elfen tummelten sich auf der Faschingsparty. Die Brüder Grimm hätten ihre helle Freude gehabt. Zu Beginn führten die jungen Jazz-Dancers der DJK Adlkofen ihre Tänze auf. Die Vorstandschaft hatte sich im Spiel der sieben Zwerge Gesellschaftssatire aufs Programm geschrieben. Pfarrer Schober gab heitere Anekdoten aus dem Alltag zum besten. Für viel Lachen sorgte die Günzkofener Gruppe, die lustig die einzelnen Monate im Jahreslauf darstellte. Dazwischen wurde bei heiterer Stimmung  viel getanzt.

Fotos: Johann Schober
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Achtung: frei laufende Pferde!

Pattendorf. Da staunten die Beamten der Polizeiinspektion Vilsbiburg nicht schlecht, als sie am Sonntag um kurz vor Mitternacht nach Pattendorf gerufen wurden. Eine Pattendorferin hatte angerufen und von sechs Pferden berichtet, die sich im Nachbargarten aufhielten. Augenscheinlich fühlten sich die Sechs in dem für sie doch eher engen Garten pudelwohl. Glücklicherweise kannte der Eigentümer des Gartens den Besitzer der Pferde, so daß dieser kurz darauf am Einsatzort eintraf und die Vierbeiner wieder auf ihre vertraute Koppel verbringen konnte. Eine unangenehme

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Bürgermedaille in Silber für Pfarrer Msgr. Schober

Bürgermeisterin Maurer: „Sie sind ein wahres Glück für unsere Gemeinde“

pfarrer msgr-schober nimmt die buergermedaille in silber der gemeinde adlkofen, aus den haenden von buergermeisterin rosa-maria maurer entgegen

Pfarrer Msgr. Schober nimmt die Bürgermedaille in Silber entgegen

Adlkofen. „Dankbar und gerne denken wir an Ihr gesellschaftliches Engagement, ob zum Wohle der Gemeinde und seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger, den Erhalt der Heimatkunde oder als menschlicher Brückenbauer zwischen Kirche und Politik. Ihr selbstverständliches Handeln für die Flüchtlinge, indem Sie das Pfarrheim für Deutschunterricht und zu anderen Anlässen zur Verfügung gestellt haben, war für die Gemeinde eine große Hilfe. Die Überlassung von Bauland an junge Familien war für Sie eine Verpflichtung und für die Gemeinde ein wertvoller Standortfaktor“.

Mit diesen Worten bat Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer Pfarrer Msgr. Johann Schober zu sich auf die Bühne, um ihm die Bürgermedaille in Silber zu überreichen. Maurer

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Ehrenbürgerrechte für Alt-Bürgermeister Franz Gallecker

„Es ist leichter, ein Held zu sein, als ein Ehrenmann.

Ein Held muß man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer“

Der neue Ehrenbürger Franz Gallecker bedankt sich für die zuteil gewordene Ehrung.

Adlkofen. Mit diesem Zitat des italienischen Literatur-Nobelpreisträgers Luigi Pirandello leitete Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer beim Neujahrsempfang 2017 der Gemeinde zur Laudatio für den zu ehrenden Adlkofener Alt-Bürgermeister Gallecker über. Franz Gallecker bekam für sein jahrzehntelanges Wirken für das Wohl der Gemeinde an diesem Abend die Ehrenbürgerrechte verliehen.

adlkoffens neuer ehrenbuerger franz gallecker traegt sich im beisein zahlreicher ehrengaeste in da goldene buch der gemeinde ein

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste trägt sich Adlkofens neuer Ehrenbürger Franz Gallecker in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Von 1966 bis 1978, also 12 Jahre, war Franz Gallecker Mitglied des Adlkofener Gemeinderates. Danach gönnte er sich, wie die Bürgermeisterin es in ihrer Laudatio formulierte, eine schöpferische Pause bis er 1990 als Bürgermeisterkandidat antrat. Für viele überraschend hatte er die Wahl gewonnen und er selbst habe damit am allerwenigsten gerechnet. Zwölf Jahre – also von 1990 bis 2002 – hat Franz Gallecker das ehrenamtliche Bürgermeisteramt bekleidet. Eng mit seinem Namen verbunden ist die Erweiterung und Sanierung der Adlkofener Teilhauptschule, der Bau der Bücherei, der Bau der biologischen Kläranlage Adlkofen und die Ausweisung des Baugebietes Himmelreich Süd. Allein dies zeige anschaulich, welch großen Einsatz, welche Zielstrebigkeit Gallecker

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Nel blu dipinto di blu…

Der „Alte Wirt“ kann also auch Musikkneipe

das trio um thomas mauerberger beim alten wirt in adlkofen

Diesmal als Trio beim „Alten Wirt“: Thomas Mauerberger mit seiner Gitarre, am Bass Janett Lakel und Klaus Timmer mit der Ziehharmonika (v.l.).

Adlkofen. Vom wachsenden Erfolg seiner kulinarischen Themen- und begleitenden Musikabende und ihrem großen Zuspruch aus der Bevölkerung besonders in den umliegenden Orten scheint Wirt Felix Rosenow wohl noch nicht wirklich überzeugt. Anders läßt es sich nicht erklären, daß die Platzkapazität beim letzten italienischen Abend im Gasthaus „Alter Wirt“ doch ziemlich schnell erschöpft war. Zum ersten Mal in der Reihe dieser Veranstaltungen mußten interessierte Gäste abgewiesen werden – sie hatten es einfach unterlassen, Plätze zu reservieren und waren auf „gut Glück“ gekommen. Des einen Freud‘,  des and’ren Leid – aber liebe Adlkofener, Abhilfe ist hier ganz einfach: Beim nächsten Mal einfach rechtzeitig Plätze reservieren! Diesmal hätte nur der Saal noch Abhilfe bieten können, aber den hätten Wirt Felix Rosenow und seine Crew vorher herichten müssen. Als sich das Platzdilemma abzeichnete, war es dafür zu spät.

Dieses „Nel blu dipinto di blu…“ aus dem Titel dieses Beitrags mag sich jetzt nicht gerade nach einem besonders gelungenen Abend im Aldkofener „Alten Wirt“ anhören. Der

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