Nur 10 Kandidaten: SPD verzichtet auf Mehrfachnennungen

Die Gemeinderatskandidaten der SPD Adlkofen

Rolf Honauer; Steffen Leitermann; Peter Oßner; Beate Sommerfeld; Johann Meier; SPD-Bürgermeisterkandidat Stefan Werner – nicht verwandt oder verschwägert mit dem auf unserem Bild fehlenden Kandidaten Hubertus Werner -; Bernd Saller und Versammlungleiteriin SPD-Kreisvorsitzende MdL Ruth Müller. Es fehlen die Kandidaten Philipp Meier und Alois Deubelli.

MdL Müller rät umsonst, keine Stimme zu verschenken

Blumberg. „Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht“ schien am Samstagabend das Motto der Stunde und der SPD liebste Frage zu sein; letztendlich wurde dann aber doch die Kandidatenliste für den Ortsverein Adlkofen eingetütet. Allein für die so  einfache Frage – wenn man sie denn richtig gestellt hätte – ob noch freie Listenplätze durch Mehr- fachnennung aufgefüllt werden sollen oder nicht, brauchten die Adlkofener Sozialdemo- kraten drei (!) Abstimmungen.  Der Weg dorthin war also reichlich umständlich und der als Versammlungsleiterin fungierenden SPD-Kreisvorsitzenden Ruth Müller gelang es nicht, die Genossen an der Adlkofener Basis von der wahltaktischen Notwendigkeit einer voll- ständigen Liste – und sei es durch die vorgeschlagene Dreifachnennung der ersten drei Listenkandidaten – zu überzeugen. Es blieb bei zehn Kandidaten und einer einfachen Platzbelegung. Zum krönenden Abschluß gab’s dann auf Wunsch der Versammlungs- leiterin noch eine Abstimmung über den ordnungsgemäßen Verlauf der Abstimmung mit einer einstimmigen Zustimmung.

Die Kandidaten der SPD Adlkofen sind in der Reihenfolge ihrer Listenplatzierung: Stefan Werner; Beate Sommerfeld; Hubertus Werner; Johann Meier; Alois Deubelli; Peter Oßner; Philipp Meier; Rolf Honauer; Steffen Leitermann und Bernd Saller. Termine für Wahlver-anstaltungen konnte Ortsvereinsvorsitzender Meier noch nicht bekannt geben, da noch keine vereinbart sind. Auch ein Wahlprogramm haben die Adlkofener Sozialdemokraten noch nicht zusammen. Nach einer Aufforderung durch den Ortsvorsitzenden zu einem Schlußwort, rückte Bürgermeisterkandidat Stefan Werner die Erwartungshaltung der Genossen zurecht. „Unsere Chancen sind nicht herausragend, aber sie werden besser, wenn wir den Leuten sagen, sie müssen uns wählen!“ Mit der Feststellung „das war das Wort zum Sonntag“ hatte Werner die Aufgabe für die Wochen bis zum Wahltag klar definiert und die Aufstellungsversammlung beendet.

 Nachtrag, 13. Januar:

Inzwischen hat uns der Hinweise einer aufmerksamen Leserin zur Abstimmung über den ordentlichen Versammlungsverlauf erreicht, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sie schreibt: „Diese Frage wird am Ende jeder Aufstellungsversammlung gestellt und auch protokolliert. Wenn jemand am Ende der Versammlung der Meinung ist, es wäre etwas nicht korrekt abgelaufen, kann das angesprochen werden und ggf. „geheilt“ werden. „Heilung“ ist tatsächlich der korrekte Begriff im Zusammenhang mit den Listeneinreichun- gen. Und wenn einstimmig beschlossen wird, daß die Versammlung korrekt war, kann später niemand mehr von den Anwesenden Beschlüsse anzweifeln, die gefaßt wurden.“

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