„Ich habe da andere Informationen“!

frau alexandra passek löst ein nicht vorhandenes adlkofener parkplatzproblem

Parkplatzprobleme in Adlkofen?

Adlkofen. So eine Korinthenkackerei kann nur einer rechthaberischen Juristin einfallen die auf Biegen und Brechen das Haar in der Suppe finden will: Vor geraumer Zeit schon hatte es eine Anfrage gegeben, wie sich die Parkplatzsituation zwischen dem örtlichen Edeka-Einkaufsmarkt und dem gegenüberliegenden Ärztehaus gestalte. Grund für die damalige Anfrage von Gemeinderätin Alexandra Passek (CSU/Einigkeit) war die für sie unübersichtliche und vermeintlich zu geringe Anzahl der für das Ärztehaus vorhandenen Parkplätze. Einer der ersten – vergeblichen – Passek’schen Versuche, Adlkofens Erster Bürgermeisterin, deren Familie das Ärztehaus gehört, eine unzulässige Verquickung zwischen Amt und privaten Interessen nachzuweisen. Obwohl ja die Anzahl der erforderlichen Parkpklätze dem Landratsamt bei der Vorlage des Bauantrages nachgewiesen und von der Behörde gebilligt worden waren, wollte sich die CSU-Gemeinderätin damals nicht mit dieser Tatsache abfinden und hatte einen aus ihrer Sicht möglicherweise problematischen Zusammenhang mit den gegenüberliegenden Edeka-Parkplätzen konstruiert. Bürgermeisterin Maurer hatte daraufhin in der Sitzung zugesichert, die Verwaltung werde sich des vermeintlichen Problems annehmen und ein Gespräch mit den betroffenen Unternehmen suchen.

In der Fragerunde der gestrigen Sitzung nun Alexandra Passeks Nachfrage, was „aus der Sache“ geworden ist. Da die Erste Bürgermeisterin in dem Fall ja persönlich betroffen ist, beantwortete Zweiter Bürgermeister Valentin Petermaier, der das Gespräch zwischen dem verantwortlichen Arzt und dem Juniorchef des Einkaufsmarktes vermittelt und moderiert hatte, die Frage. Das Ergebnis des Gesprächs: Die Familie Sedlmayr gestattet den Patienten und Besuchern des Ärztehauses auch weiterhin die Mitbenutzung der Markt-Parkplätze.

Soweit, so gut – nicht aber für Gemeinderätin Alexandra Passek. In bekannter Manier verkündete sie: „Ist das sicher? Ich habe da andere Informationen!“ Als ihr Petermaier entgegnete „Waren jetzt sie oder ich persönlich bei dem Gespräch dabei? Sie dürfen das glauben Frau Passek, ich war bei dem Gespräch anwesend“, schoß die Gemeinderätin den Vogel gleich noch einmal ab, mit dem rechthaberischen Hinweis, daß an der Hauswand des Einkaufsmarktes „aber immer noch das Hinweisschild »Parken nur für Kunden« angebracht ist“!

Ich denke, wenn der Gemeinderätin nichts Vernünftigeres und Wichtigeres für ihre Gemeinderatsarbeit einfällt, als ein seit nahezu Menschengedenken an dieser unauffälligen Stelle angeschraubtes, kleines blechernes Taferl, das ohnehin außer der Gemeinderätin niemanden interessiert, kann Adlkofen problemlos auf deren Mitarbeit im Rat verzichten. Darum noch einmal die Aufforderung an dieser Stelle: Haben Sie Erbarmen mit Adlkofen und treten Sie als Gemeinderätin ab Frau Passek!

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