Habt Erbarmen mit der „Kunst“

Kunst in Adlkofen

Adlkofen. Fünf Holztafeln mit das Auge eines jeden Betrachters beleidigender brutal-naiver Malerei „zierten“ einst den Raum neben dem Eingang zur Raiffeisenbank und sollten wohl so etwas wie einen optischen Schulterschluß zwischen dem Bankgebäude und dem auch nicht gerade zur Dorfverschönerung gereichenden Anbaus des dahinter befindlichen Nachbarhauses versuchen. Dazu hätte es allerdings nach dem heutigen Stand des künstlerisch anspruchsvollen Zustandes der fünf Holzsegel ein einfacher Bretterverschlag auch getan. Ein solcher würde nicht erst seit heute – selbst wenn er nie eine Farbe, sondern vielleicht nur ein paar Efeupflanzen zwecks dem „Immergrün“ zu seinen Füßen gesehen hätte – ein besseres Bild abgeben, als die reichlich heruntergekommene „Kunst“.

Kunst, so hört man gelegntlich auch heute noch, käme ja von „Können“. Vielleicht kann der Eigentümer dieser seltsamen Dorfverschönerung seinem nach Kunst schmachtendem Herzen einen Stoß versetzen und er spendiert ein paar Büchsen Lackfarbe zur Auffrischung des wertvollen Werkes, wenn er schon nicht so viel Erbarmen mit der Kunst als solcher hat und die verwahllosten Holztafeln gleich ganz entsorgt.

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