GR Westermeier wittert Bestechung

Adlkofen. Mit einer gehörigen Portion Zynismus versuchte es wieder einmal CSU-Fraktionssprecher Bernhard Westermeier, Stimmung gegen das ADLKOFENER BLATT’L und dessen Redakteur zu machen. Wobei er diesmal eine neue Taktik heranzog und sich ausdrücklich für die ausführliche Berichterstattung unter namentlicher Ansprache bedankte. Damit muß er wohl den Beitrag über die letzte Sitzung zur Debatte über das Sondergebiet „Einzelhandel“ im Sinn gehabt haben, in dem die CSU-Argumentation und ihre Hintergründe ausführlicher dargestellt worden war.

Nun, die Worte „ausgewogen“, „wahrheitsgemäß“ und „zutreffend“ kamen in der wohlmeinenden Rede Westermeiers nicht vor, dafür der versteckte Vorwurf gegen den Pressevertreter, durch Mitfahrgelegenheiten von Günzkofen nach Adlkofen zur Gemeinderatssitzung, bestechlich zu sein. Richtung Bürgermeisterin gewandt, schobWestermeier an der Stelle die Bemerkung ein, „man sieht es ja, daß hier zusammengearbeitet wird!“, um seine Attacke mit dem Angebot zu krönen, er wäre selbstverständlich auch gerne bereit, den Pressemann zu fahren. Der solle im Bedarfsfall doch einfach bei ihm anrufen.

Ich überlege zwar noch, ob es nach dem, was man von gewissen Biertischrunden an weiteren Äußerungen aus dem Westermeier-Freundeskreis zu Vorhaben gegen mich zu hören bekommt, eine besonders kluge Idee wäre, auf dieses jüngste Angebot einzugehen. Ein Fehler war es jedenfalls, das entsprechende Mitfahrangebot eines der Bürgermeisterin nahestehenden Adlkofeners anzunehmen. Darin allerdings eine Art Bestechungsversuch sehen zu wollen, lieber Herr Westermeier, ist… Ach wissen Sie was, ich erspare es Ihnen jetzt einfach einmal, das auch noch nachlesen zu müssen. Sie kommen von alleine darauf und werden diesen Vorwurf ebenso öffentlich zurücknehmen, wie Sie ihn erhoben haben. Andernfalls wäre ohnehin Hopfen und Malz verloren. Und im Übrigen – nachdem der “Fehler” offensichtlich von mir schon gemacht wurde, kommt’s ja jetzt auf eine Wiederholung auch nicht an – oder?

Bleibt festzuhalten: Eine Zusammenarbeit zwischen der Adlkofener Ersten Bürgermeisterin und dem ADLKOFENER BLATT’L gibt es nicht! Der Informationsfluß zwischen Bürgermeisterin Maurer, dem Adlkofener Rathaus und dem ADLKOFENER BLATT’L ist im Rahmen des Zulässigen jedoch nicht um Ellen oder Hausnummern besser, als er es mit CSU-Bürgermeister Josef Scharf war. Nein Herr Westermeier, hochgeschätzte CSU – er ist um Lichtjahre besser! Seitdem der Rathaus-Chefsessel vom Feudalherren befreit ist, wurde ich bei Informationsanfragen nicht noch einmal aufgefordert, wenn ich was wissen wolle, doch bei den Kollegen in Landshut abzuschreiben!

Im Übrigen steht jeder Adlkofener Einrichtung oder Institution die Möglichkeit offen, Informationen jeglicher Art im ADLKOFENER BLATT’L der Öffentlichkeit kund zu tun. Auch einer CSU. Nur wollen muß man halt…

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