Adlkofener-Blattl

Gewütet wie die Berserker…

…hat vor ziemlich genau einem Jahr ein sogenannter „Fachbetrieb für Landschaftspflege“ und besonders rücksichtsloser Angehöriger der Adlkofener „Hackschnitzelfraktion“ in der Hecke bei Läuterkofen, als er rund 240 Meter dieser äußerst wichtigen und wertvollen Landschaftsbestandteile im Zuge einer von der Gemeinde beauftragten Pflegemaßnahme locker und gründlichst auf ein Jahrzehnt hinaus ruinierte. Die Aktion, amtlicherseits folgenlos, hatte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer heftige Kritik aus den Reihen der Bevölkerung und auch des ADLKOFENER BLATT’Ls eingebracht. Bürgerprotest und das ADLKOFENER BLATT’L wirken: Um ein

ähnliches Desaster in diesem Jahr zu vermeiden, wurden jetzt die anstehenden Hecken-„Pflegemaßnahmen“ mit dem Landschaftspflegeverband des Landkreises abgestimmt. Dessen Geschäftsführer Tobias Lermer (rechts neben der Bürgermeisterin) hatte zur Vorbesprechung mit der Adlkofener Rathauschefin den naturkundlichen Fachberater des Verbandes und in Doppelfunktion für die Untere Naturschutzbehörde (UNB) am Gespräch teilnehmenden Helmut Naneder zum Termin in Adlkofen mitgenommen.

Neben den Birken am Ortseingang von Deutenkofen aus Richtung Pöffelkofen kommend, welche sich erdreisteten, nicht im Lot gewachsen zu sein und deshalb gefällt werden – offizielle wegen „Verkehrsgefährdung“ – stehen Pflegemaßnahmen vornehmlich für drei große Feldhecken in Pattendorf an. Weitere Hecken sind betroffen in Seitzkofen und Wölflkofen.

Bei der Besprechung und anschließenden Ortsbegehung mit dabei auch die Gemeinderäte Alexander Kropp (GRÜNE) und Alois Winter (CSU/Einigkeit) sowie Gemeinderätin Christa Passek (FW) sowie die Mitarbeiter des Adlkofener Bauhofs. Mit den Maßnahmen soll kommende Woche begonnen werden. Unsere Aufnahme entstand während der Besprechung im Rathaus.

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