Geringe Teilnehmerzahl mit großen Lücken kaschiert

Fronleichnam 2017: Beteiligung und Interesse reichlich blamabel

Adlkofen. Die Fronleichnams-prozessionen in Adlkofen fanden in den letzten Jahren eigentlich immer mit verhältnismäßig guten Teilnehmerzahlen statt. Heute gab es wieder einmal einen Rückschlag – und den auch noch kräftig! Ob’s an den wunderbaren Sommertemperaturen, dem strahlend blauen Himmel oder der geänderten Prozessionsordnung gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen. Die Resonanz aus der Bevölkerung zu diesem Kirchenfesttag war, man muß es leider so sagen, in diesem Jahr beschämend. Gäbe es nicht die Vereine, insbesondere Feuerwehren und KLJB, es wäre nur noch traurig. Auffallend heuer auch die „sehr zurückhaltende Beteiligung“ der Trachtler. Nur auf den ersten Blick hat das ja nicht viel ausgemacht, passierte jedoch die Prozession die während des Wegs an den Händen abzählbaren Zuschauer, wurde das Geheimins des oberflächlichen Eindrucks schnell offenkundig: es waren die reichlich vorhandenen großen Lücken, die das „Prozessiönchen“ beeindruckender erscheinen ließen, als es tatsächlich war. 

Herausragend auch das: Noch vor knapp zwei Wochen hatte Erste Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer zum Ende der Gemeinderatssitzung auf den Termin des Fronleichnamfestes hingewiesen und um eine rege Beteiligung der Gemeinderäte gebeten. Sie war rege, aüßerst rege sogar – beim Fernbleiben. Löbliche Ausnahmen die Gemeinderäte Rosi Aimer, Christoph Kropp und Hubertus Werner. Ferner mit dabei Alois Winter als einer der vier Baldachinträger und Franz Wippenbeck in seiner Eigenschaft als Schußmeister der Blumberger Böllerschützen. Selbstverständlich Erste Bürgermeisterin Maurer und ihr Stellvertreter Zweiter Bürgermeister Valentin Petermeier. Aus dem Rathaus noch gesichtet: Geschäftsführer Johann Theiß.

der gemeinderat und vw-chef theiss

Erste Bürgermeisterin und Zweiter Bürgermeister mit den Adlkofener Gemeinderäten.

 

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