Adlkofener-Blattl

Niederaichbach

Frauen aus der Pfarreiengemeinschaft gründen neuen Verein

Aus der Personalnot eine Tugend gemacht

neuer frauen und muetterverein in der pfarreiengemeinschaft niederaichbach gegründet

Stehend von links: Wörths Erster Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Dietlinde Bösl, Bozena Hagner, Danuta Jakschik, Hildegard Bruckmoser, Pfarrer Hermann Höllmüller. Sitzend: Gabriele Pittoni, Michaela Plank, Hildegard Wimmer und Resi Ammer

Wörth. Diese Woche fand die Gründungsversammlung des neuen christlichen Frauen- und Müttervereins der Pfarreiengemeinschaft Niederaichbach/Oberaichbach/Wörth statt. Da weder in Niederaichbach, noch in Wörth eine neue Vorstandschaft für die Zweigvereine des Katholischen Frauenbundes gefunden werden konnte, entschied man sich, ortsübergreifend einen neuen Verein zu gründen, in dem sich Frauen jeden Alters gemeinsam betätigen und bei verschiedenen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen einbringen können.

Nach den Begrüßungsworten von Pfarrer Hermann Höllmüller und einer kurzen Vorstellung des neuen Vereins durch Gabriele Pittoni wurde die neue Satzung vorgelesen. Die Abstimmung über das Regelwerk brachte ein einstimmiges Ergebnis. Damit hat die

Autofahrerin niedergeschlagen und beraubt

polizeistern-niederbayern-stuckNiederaichbach. Ein bislang unbekannter Täter schlug eine 36-jährige Frau von hinten nieder und entwendete anschließend 20 EURO.

Am Freitag, 4. November, stellte gegen 18.45 Uhr eine 36jährige Pkw-Fahrerin ihr Fahrzeug in der Nähe ihrer Wohnung am Mühlbachweg ab. Beim Öffnen des Kofferraums fiel ihr zunächst der Autoschlüssel zu Boden. Beim Aufheben schlug ihr ein bislang unbekannter Täter ins Genick, wodurch sie kurz das Bewußtsein verlor. Nachdem die Frau wieder zu sich kam lag ihr Portemonnaie auf dem Boden und es fehlten 20 EUR. Die Geschädigte wurde bei dem Überfall leicht verletzt.

Die Kripo Landshut hat die Ermittlungen übernommen und hofft auf Zeugenhinweise. Wer befand sich zur Tatzeit am Freitag, 18.45 Uhr, im Bereich des Mühlbachweges in Niederaichbach und kann Angaben zum Tathergang oder zum Täter machen, bwziwhungsweise wer hat zur Tatzeit auffällige Beobachtungen im Bereich des Mühlbachweges gemacht?

Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Landshut unter der Telefonnummer 0871 – 92520 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Josef Still ein „Vorbild im klassischen Sinne“

Naturschutzwächter mit dem „Grünen Engel“ ausgezeichnet

Grüner Engel für Josef Still

„Grüner Engel“ für Josef Still

Oberaichbach. Aus den Händen von Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf erhielt am Mittwoch Josef Still im Rahmen eines festlichen Empfangs in der Landeshauptstadt die Umwelt-Auszeichnung „Grüner Engel“ verliehen.  Seit seiner Ausbildung zum Naturschutzwächter im Jahr 1994 ist der Oberaichbacher ohne Unterbrechung für den Landkreis Landshut tätig. Nach einer zusätzlichen Ausbildung zum Biberberater wurde er vom Landkreis im Jahr 2008 in dieses Ehrenamt berufen. Ministerin Scharf: „Ungeachtet seines hohen Alters unterstützt er die Untere Naturschutzbehörde mit großer Ausdauer, unbeirrt und absolut zuverlässig. Er geht offen auf alle Menschen zu und ist mit seiner positiven Grundhaltung, seinem konstruktiven Handeln und seiner unermüdlichen Tatkraft ein Vorbild im klassischen Sinne.“ Zusammen mit Josef Still wurden zehn weitere ehrenamtlichen Helfern aus Niederbayern ausgezeichnet (siehe Bericht im regionalReport >>Niederbayern).

Feuer in einem Regal entdeckt

Feueralarm - Symbolbild Archiv Polizeireport Oberbayern

Symbolbild Archiv Polizeireport Oberbayern

Niederaichbach. Offenes Feuer in einem Lagerhallenregal stellten die Mitarbeiter eines Logistikzentrums gestern, Donnerstag, gegen 21.15 bei der Begehung einer Halle fest. Sofort wurde über Notruf die Feuerwehr verständigt. Diese konnte kurz nach ihrem Eintreffen das Feuer löschen. Der Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden, da noch nicht bekannt ist, wie viel der in der Lagerhalle verwahrten Ware durch das Feuer, den Rauch und das Löschwasser der Sprinkleranlage und der Feuerwehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Am Gebäude entstand kein Sachschaden. Über die Brandursache herrscht noch vollkommene Unklarheit, die Kripo Landshut hat die Ermittlungen aufgenommen.

Problemmüll-Sammlung auf Volksfestplatz

Niederaichbach. Am kommenden Samstag, 19. Juli, wird in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Volksfestplatz in Niederaichbach eine mobile Problemmüll-Sammlung durchgeführt. Angenommen werden: Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel; Ölfilter, mineralölhaltige Fette, Ölschlämme; lösemittelhaltige Abfälle und Substanzen ( z. B. Benzin, Spiritus, Tri, Pinselreiniger, Kleber, flüssige Lackreste, Kaltreiniger, Frostschutzmittel, Bremsflüssigkeiten); Desinfektionsmittel; Holzschutzmittel, Laborchemikalien, Gifte (cyanid-, cadmium-, arsen- und quecksilberhaltige Substanzen); Abfälle mit metallischem Quecksilber (z.B. Schalter, Thermometer); Knopfzellen und sonstige Trockenbatterien; Säuren, Laugen, Salze, Chemikalienreste aus dem Hobbybereich, Altarzneimittel. Haushaltsübliche Mengen von privaten Haushalten werden kostenlos angenommen. Von Gewerbebetrieben werden kostendeckende Gebühren erhoben.

„Anzapf-Profi“ Haslbeck macht’s mit zwei Schlägen!

Ansonsten glanzloser Auftakt des Aichbachtaler Volksfestes

Schirmherr Haslbeck zapft an

Mit dem zweiten Schlag war die Sache erledigt: Josef Haslbeck bewies Oktoberfestttauglichkeit beim Anzapfen.

Niederaichbach. Das war eine reichlich „trockene und charmlose“ Angelegeheit beim Auftakt des Aichbachtaler Volksfestes: Nicht etwa, weil das „Freibier“ vor dem Rathaus tatsächlich gestrichen war, sondern in erster Linie, weil das Standkonzert doch unüberhörbar schwächelte. Der Niederaichbacher Spielmannszug mühte sich redlich und fehlerfrei, das Spiel von Trommeln und Pfeiffen ist halt aber doch klang- und farblos im Vergleich zu einer Blasmusikkapelle. Abwechslung hatten die Organisatoren zwar geplant, ohne Verstärkeranlage war die musikalische Einlage des Gamsbarttrios jedoch schon in wenigen Metern Entfernung akustisch nicht mehr wahrnehmbar. Ansichtssache, so ein „Standkonzert“. Wenn es da nicht schon bessere Veranstaltungen aus diesem Anlaß in Niederaichbach gegeben hätte, wäre dieses Standkonzert ein typisches Beispiel für „i möcht‘ und ko ned“ geworden.

Überlegenswert wäre für die Zukunft dabei sicher auch, warum man den Zug der Honoratioren und Ehrengäste erst für einen Marsch durch die Rathausstraße in Richtung Griesweg Aufstellung nehmen läßt, anschließend aber über den Pfarrer-Haberl-Platz – also genau entgegengesetzt – abmarschiert. Drängten ausgetrocknete Kehlen dazu, den kürzeren Weg zu nehmen? Auch das Weglassen der Pferdekutschen kann man nicht gerade als Bereicherung ansehen. Die Aichbachtaler Volksfest GbR wird sich da einiges einfallen lassen müssen, für’s nächste Jahr, will sie die Tradition der Standkonzerte und des Volksfestzuges beibehalten. Wenn man dann schon dabei ist, eventuell die Weichen neu zu stellen, sollte der „Vergnügungspark“ nicht vergessen werden. Ein einziges Kinderkarussell und ein Autoscooter verdienen auch in einem Ort der Größe Niederaichbachs eine solche Bezeichnung nicht und glänzen ausschließlich durch das Prädikat „dürftig“.

Vor dem Rathaus selbst hatten sich etwa 200 Menschen einschließlich der Akteure eingefunden, die nach der musikalischen Darbietung längst nicht alle den Weg in’s Festzelt oder den Biergarten vor dem Zelteingang fanden. Und das, obwohl sich die Niederaichbacher Böllerschützen mit ihren variantenreichen Salven besondere Mühe gaben, auch den letzten Einwohner zum Festplatz zu locken. Im Zelt selbst präsentierte sich Schirmherr Josef Haslbeck als „Meister“ und trieb den Wechsel mit zwei kräftigen Schlägen unter dem Beifall der umstehenden Prominenz gekonnt in’s Faß. Im Rund um den Ort des Geschehens neben Bürgermeister Josef Klaus u. a.  MdL Hubert Aiwanger; Landrat Peter Dreier; die Geistlichen Pfarrer Hermann Höllmüller und Vikar Pater John Bosco Msafiri sowie Adlkofens Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer.

Für Samstag, 24. Mai, sieht das Volksfest-Programm am Nachmittag einen großen Flohmarkt neben dem Festgelände und für den Abend eine Partynacht im Festzelt mit der Aichbachtaler „Respect Band“ vor.

 

 

 

 

Fünf Tage bairisch-zünftig erleben

Programm für das Aichbachtaler Volksfest vom 22. bis 26. Mai – Am Sonntag Gottesdienst im Festzelt

Die Böllergruppe der Hubertusschützen wird es am Donnerstag zur Volksfesteröffnung wieder mächtig krachen lassen (Foto: Archiv 2012)

Die Böllergruppe der Hubertusschützen wird es am Donnerstag zur Volksfesteröffnung wieder mächtig krachen lassen (Foto: Volksfesteröffnung 2012)

Niederaichbach. „Bairsich-zünftig für Jung und Alt“ lautet das Motto des Aichbachtaler Volksfestes, daß heuer zum 27. Mal gefeiert wird. Vom kommenden Donnerstag, 22. Mai, an, wird an fünf Tagen ziemlich alles aufgeboten, was gute Laune und Spaß macht.

Den „Einstieg“ in die Niederaichbacher Festtage bildet traditionell das Standkonzert vor dem Rathaus. Neben dem Niederaichbacher Spielmannszug spielt dazu ab 17.30 Uhr das Gamsbart-Trio auf. Freibier steht zwar nicht eigens im Festprogramm, hat aber in den letzten Jahren immer mit dazu gehört. Es würde schon überraschen, wenn es diesmal anders wäre.

Am Rathausplatz wird sich dann der Festzug mit den Ehrengästen formieren und sich in Richtung Festplatz in Bewegung setzen. Den offiziellen Bieranstich wird der Schirmherr Altbürgermeister Josef Haselbeck um 18.30 Uhr im Festzelt vornehmen. Die Festeröff-