Adlkofener-Blattl

Attacken aus dem Schmoll-Winkel

Adlkofen. Die Überschrift zum veröffentlichten Protestplakat »Roßberg – Grüße vom Adjutanten des „Aufwieglers“« auf unserer Startseite, die somit einen eindeutigen Bezug zu einem wörtlichen Zitat von Bürgermeisterin Maurer in der Ausgabe der LZ vom letzten Wochenende herstellt und eine etwas deutlichere Schlagzeile dazu auf Facebook, haben die Rathauschefin bewogen, dem „ADLKOFENER BLATT’L“ und seinem Redakteur »die Freundschaft zu kündigen«.

In einem Telefonat am Montagmorgen stellte sie fest „niemanden in dem Gespräch mit der LZ als »Aufwiegler« beschimpft zu haben“. Das Angebot der Redaktion, dieses in einem von ihr verfaßten Beitrag richtig zu stellen, lehnte sie kategorsich ab, weil ihr klar sei, „daß jetzt ich an der Reihe bin“ und der Redaktion daran gelegen wäre, sie – die Bürgermeisterin – „an die Wand zu fahren“. Stellt sich die Frage, ob es dazu ein –  angeblich – falsches Zitat aus der LZ braucht, oder macht die Rathauschefin das inzwischen nicht mit aller denkbaren Gründlichkeit selbst?

Also, wenn die Bürgermeisterin das mit der Aufklärung der Adlkofener Bevölkerung mit Blick auf die Wahrheit, so wie sie sie sieht, nicht machen will, muß wohl die Redaktion wieder ran, was hiermit geschehen ist. Und: Die Adlkofener Bürgermeisterin „an die Wand zu fahren“ – daran ist der Redaktion zwar nicht gelegen und wir wollen auch keine „Köpfe rollen sehen“, wie von der Rathauschefin unterstellt, dennoch wird auch weiterhin über die Entwicklung zu Roßberg kritisch und unverblümt berichtet. In Bezug auf das „Baugebiet Roßberg“ wurde der Bürgermeisterin bei dieser Gelegenheit erneut auch mitgeteilt, daß ich als Adlkofener Bürger „keinen Millimeter nachgebe“, so lange die Gefahr besteht, daß die kommenden Gutachten in verantwortungsloser Eile und Oberflächlichkeit durchgeführt und – quasi als „Gefälligkeitsgutachten wie bestellt“ und von Landschaftsarchitektin Linke bereits angedeutet – auf einen in der Stellungnahme der UNB schon jetzt herauslesbaren, faulen Kompromiß hinauslaufen sollen!

Nachdem das Gespräch auf eine ganze Reihe – nennen wir es einmal „naturschutzfachlicher Verfehlungen“ – im Gemeindegebiet von Adlkofen seit Oktober 2016 kam, die für die Bürgermeisterin auch nach ihrer Aufdeckung durch die Redaktion, für sie wenig schmeichelhaft, dennoch alle in Ordnung gewesen sind, hat sie sich auf ihrem Standpunkt beharrend zum Rückzug in den Schmollwinkel mit den Worten entschlossen „Ich werde mit ihnen keine Gespräche mehr führen und beende jetzt das Gespräch“.

Schade Frau Bürgermeisterin! Jedoch wird das rauhen Gegenwind gewohnte und sturmerprobte „ADLKOFENER BLATT’L“ auch Ihre Attacken aus dem Schmollwinkel heraus überleben. Und wenn Sie es noch nicht bedacht haben sollten – Sie spielen damit nur ihren wirklichen Gegnern einen Elfmeter nach dem anderen in die Hände…

Wie auch immer: „Roßberg wird leben“!

 

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