Antrag auf Ratsbegehren abgeschmettert

Die Galerie im Pfarrsaal macht’s möglich: Ungewöhnliche Fotoperspektive auf das Sitzungsrund des Adlkofener Gemeinderates.

Adlkofen. Es war keine Antragsbegründung, es war ein Plädoyer, welches GR Hubertus Werner (SPD) gestern Abend zu vorgerückter Stunde vor seinen Ratskollegen und rund 50 Zuhörern im zum Sitzungssaal umfunktionierten Pfarrsaal zum Besten gab. Lang und breit, als ginge es darum, das Leben eines Mandanten vor den Schranken eines Gerichtes zu verteidigen, führte Werner aus, warum er seinen zur Entscheidung anstehenden Antrag überhaupt formuliert hatte. Geholfen hat es nichts: Die Durchführung eines Ratsbegehrens scheiterte letztlich mit 9:5 Stimmen. Nach zwei Stunden, in denen Planer Pezold die privaten Einwände der Interessengemeinschaft und der Privatleute bis in’s Detail auseinander genommen hatte, bewahrten sich die Adlkofener Gemeinderäte ihren Entscheidungsspielraum und die Chance auf eine dynamische Ortsentwicklung. Danach war allerdings an eine anstehende längere Fortsetzung der Sitzung nicht mehr zu denken. Auf Vorschlag der Rathauschefin vertagte sich das Gremium um 22.40 Uhr mit der letzten Entscheidung zum Punkt Bauanträge auf heute, Dienstagabend, 19.30 Uhr, an gleicher Stelle.

Ausführlicher Bericht folgt.

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