Adlkofener-Blattl

Monatliches Archiv: Oktober 2017

Attacken aus dem Schmoll-Winkel

Adlkofen. Die Überschrift zum veröffentlichten Protestplakat »Roßberg – Grüße vom Adjutanten des „Aufwieglers“« auf unserer Startseite, die somit einen eindeutigen Bezug zu einem wörtlichen Zitat von Bürgermeisterin Maurer in der Ausgabe der LZ vom letzten Wochenende herstellt und eine etwas deutlichere Schlagzeile dazu auf Facebook, haben die Rathauschefin bewogen, dem „ADLKOFENER BLATT’L“ und seinem Redakteur »die Freundschaft zu kündigen«.

In einem Telefonat am Montagmorgen stellte sie fest „niemanden in dem Gespräch mit der LZ als »Aufwiegler« beschimpft zu haben“. Das Angebot der Redaktion, dieses in

Roßberg – der Protest bleibt!

„Außerdem gibt es in der Gemeinde neben Bebauung und Straßenbau noch viele andere Themen, denen wir künftig eine höhere Priorität einräumen müssen. Dazu zählen für mich Landschaftsschutz und ein zur Gemeinde passendes Ortsbild“

Rosa-Maria Maurer

Frau Maurer besinnen Sie sich und lösen Sie Ihr Versprechen ein. Dafür wurden Sie gewählt und nicht um Landschaft mit einzigartigen Biotopen, wie die in Roßberg, zu vernichten!


Beiträge zum Thema:


Am Baugebiet Roßberg scheiden sich die Geister

1:0 für den Naturschutz mit fadem Beigeschmack

Adlkofen. „Vier Millionen hat uns das Grundstück bisher gekostet, weil wir auch Zinsen für die damalige Finanzierung zahlen müssen“, schmetterte Rosa-Maria Maurer den Kritikern des Baugebietes „Roßberg“ im Gemeinderat entgegen und sie als Bürgermeisterin sei verantwortlich für dieses Geld. „Die Gemeinde kann es sich nicht leisten, darauf zu verzichten“, so die Rathauschefin. Wenn diese vier Millionen gegen die Landschafts- und Naturschutzbelange stehen, dann dürfen die Adlkofener also jetzt erwarten, daß mit der Realisierung des in der Planung befindlichen Baugebietes dieser Betrag plus die anfallenden Erschließungskosten für die Gemeindekasse herein kommen. Bei 18.720 m² macht das dann schon einmal einen Baulandpreis von rund € 106 je Quadratmeter, der auf den derzeit üblichen Baulandpreis von etwa 170 Euro/qm aufzuschlagen wäre. Ohne anteilige Erschließungskosten, die kommen ja noch dazu. Angesichts solcher Zahlen bleibt nur die Feststellung, daß hier die Bürgermeisterin – um es ihr schonend beizubringen – „reichlich unredlich“ argumentiert, denn ein solches Vorhaben wäre utopisch. Wer wäre bereit, in Adlkofen für diese dann auch noch geophysikalisch unsichere Baulage mir ihren weiteren Risiken einen Grundstückspreis um die vorsichtig geschätzten rund 290 bis 340 EUR je Quadratmeter zu bezahlen?

Diese argumentaive Dreistigkeit, so zu tun als ließe sich eine Millionen Euro ohne Erschließungskosten zusätzlich zum normalen Verkaufspreis über den Grundstücksverkauf in Roßberg erzielen, ist den Gemeinderäten am letzten Montag in ihrer Gemeindertassitzung, in der sich diese Episode zutrug, nicht aufgefallen oder es war

Roßberg und Aigner Wiese: Die Natur stirbt leise und langsam

Es geht schon lange nicht mehr nur um den Wachtelkönig

abtransport des Mulchs zur kompostierung

Mulch nur abrechen reicht nicht, er muß auch entsorgt werden. Gott sei Dank gab es dafür einen Helfer!

Adlkofen. Aufmerksamkeit über die Gemeindegrenzen von Adlkofen hinaus, findet derzeit die in Roßberg beziehungsweise auf der Aigner Wiese laufende Biotop-Rettungsaktion. Hört sich dramatisch an, sieht meist unspektakulär aus, hat großen Einfluß auf die Entwicklung der dortigen Pflanzenwelt. Das ist leider noch nicht bis in alle Köpfe der Adlkofener vorgedrungen. Spricht man mit Menschen aus dem Ort, von denen man sich eigentlich helfende Hände hätte erwarten können, bekommt man immer wieder ein und dasselbe Argument zu hören: „Warum soll man da was machen, da wurde schon immer gemulcht“!

Das ist, zum Teil jedenfalls, richtig, belegt aber auch genau das, warum es mit der Mulcherei nicht weitergehen darf. Der an Aign angrenzende Biotophang war lange Jahre im Vertragsnaturschutz und wurde während dieser Zeit nicht gemulcht. Das muß an dieser Stelle schon einmal richtig gestellt werden. Erst in den letzten beiden Jahren war diese vertragliche Bindung ausgelaufen und das Mähgut wurde

„Honig – ein Edelprodukt der Bienen“

Deutenkofen. Bienenfachwart Barthl Frey hält am Freitag, 20. Oktober, den Kurs „Honig – von der Ernte bis ins Glas“, um 18 Uhr am Lehrbienenstand in Deutenkofen beim Beispielbetrieb für Obstbau.

Fundierte Kenntnisse über die Abläufe bei der Honigernte und die anschließende Verarbeitung zur Einlagerung sind Grundbedingung für die Produktion eines hochwertigen Lebensmittels. Neben den physikalischen Eigenschaften wird in dem Vortrag auch auf Möglichkeiten zur Verarbeitung des Honigs eingegangen. Dabei wird auch das Rühren des Blütenhonigs besprochen. Auch das Ernten von Sortenhonigen und deren anschließende Vermarktung werden dargestellt. Anschließend wird mit den Teilnehmern auf das Abfüllen mit entsprechenden Geräten eingegangen und das Anbringen der Etikette auf die Gläser demonstriert. Bei dem Vortrag kann ein Zertifikat zur Honigvermarktung erworben werden.

Der Vortrag ist öffentlich. Für Nichtmitglieder wird ein Unkostenbeitrag von fünf Euro erhoben. Zur Vorbereitung der Zertifikate wird um Anmeldung bis spätestens Dienstag, 17. Oktober auf den Anrufbeantworter unter 0871 – 33901 oder unter freydotbätimkerverein-landshut.de, mit Name und Anschrift gebeten. Spätere Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.