Adlkofener-Blattl

Monatliches Archiv: August 2017

AfD-Veranstaltungen der nächsten Tage:

logo afd bayernDie Veranstaltungen der kommenden Tage sind am:

Mi, 30. August | Martin Hebner und Christian Paulwitz in Nürnberg

Mi, 30. August | Andreas Kalbitz, Petr Bystron, Martin Sichert, Hans-Jörg Müller,
Peter Böhringer in Aufham (Berchtesgadener Land)

Do, 31. August | Dr. Alice Weidel in Wolnzach (Pfaffenhofen
an der Ilm)

Do, 31. August | Andreas Kalbitz in Bernried (Deggendorf)

Do, 31. August | Dr. Marc Jongen und Martin Hebner in Donauwörth

Fr, 1. September | Prof. Jörg Meuthen und Petr Bystron in Halbergmoos (Freising)

Fr, 1. September | David Bendels, Hans-Jörg Müller, Martin Sichert
in Neuburg an der Donau

Fr, 1. September | Dr. Konrad Adam in Meitingen (Augsburg)

So, 3. September | Beatrix von Storch, Petr Bystron in Eichendorf (Dingolfing-Landau)

So, 3. September | Beatrix von Storch, Petr Bystron in Schöllnach (Deggendorf)

Mo, 4. September | Albrecht Glaser, Dirk Driesang in Aschaffenburg

Do, 7. September | Martin Sichert in Hohenau (Freyung-Grafenau)

Fr, 8. September | Martin Hebner in Marktoberdorf (Ostallgäu)

So, 9. September | Dr. Václav Klaus, Prof. Jörg Meuthen, Dr. Alexander Gauland
in Nürnberg

So, 9. September | Armin-Paul Hampel, Martin Hebner, Martin Sichert in Kitzingen

Uschi rasselt mit dem Säbel

eurofighter symbolbild

eurofighter

Günzkofen. Nachdem in der letzten Woche bereits ein Eurofighter im südlichen Landkreis Landshut für Aufregung sorgte, als er mit einem ungewöhnlich lauten Knall die Schallmauer durchbrach und sich die Menschen bei den Polizeidienststellen nach dessen Ursache erkundigten, ist es heute, Mittwoch, 30. August, zu einem weiteren Vorfall dieser Art gekommen. Da keine Artillerie-Schießübungen im Landkreis bekannt sind und es exakt um 10.13 Uhr einen erneut heftigen Knall gegeben hat, muß also wieder ein Militärjet unterwegs gewesen sein. Der Knall war auch diesmal in Günzkofen so stark zu hören, wie der in der Vorwoche.

Für die etwas betagtere Generation unter uns, sind solche Durchbrüche der Schallmauer kein ungewöhnliches, wenngleich inzwischen auch schon Jahrzehnte zurückliegendes Ereignis. Zu Zeiten des „Kalten Krieges“ waren sie mehrmals am Tag über der gesamten Republik zu hören. Vom Starfighter bis hin zum Tornado wurde so auch über Deutschland der Luftkrieg geprobt. Wenn jetzt der Eurofighter – möglicherweise war es auch ein Tornado – am Himmel zu hören ist, kann das nur bedeuten, daß die Luftwaffe wieder verstärkt Übungsflüge auch mit Überschallgeschwindigkeit durchführt. Flinten-Uschi (CDU), unsere Kriegstreiberin in Berlin, rasselt also wieder einmal mit dem Säbel gen Rußland. Und diesmal kräftiger als in den letzten Jahren, aber gerade noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl, um ihrer Partei und deren bayerischem Verbündeten CSU mit dem Stimmzettel die Quittung erteilen zu können! Bayern und Deutschland brauchen Entspannungs- und Friedenspolitik, kein Säbelrasseln!

Kalenderblatt’l September 2017

Samstag, 2. September: KSK Adlkofen, Vereinsausflug.
Sonntag, 3. September: FFW Jenkofen, Wandertag.
Samstag, 9. September: Landkreis Landshut, Mobile Problemmüllsammlung in Vilsbiburg.
Dienstag, 12. September: VdK, Sprechtag im Rathaus von 10.30 uhr bis 12 Uhr.
Donnerstag, 14. September: Waldschützen Blumberg, Schießbeginn.
Freitag, 15. September: Heimat- und Trachtenverein, Jahreshauptversammlung
Montag, 18. September: Gemeinderatssitzung
Freitag, 22. September: Herbstanfang
Samstag, 23. September: Siedlerverein, 2- Tages-Ausflug; Schützen Göttlkofen-Pattendorf, Jahreshauptversammlung.
Sonntag, 24. September: Siedlerverein, 2- Tages-Ausflug; Lehr- und Beispielbetrieb Deutenkofen, Obstausstellung und 60-Jahr-Feier Obstgut Bezirk Niederbayern.
Mittwoch, 27. September: Gemeindevereine – 1. Sitzung Gmoafasching; Kath Frauenbund, Kochvorführung.
Freitag, 29. September: BJB Reichlkofen, Weinfest.

Gestatten? Ich bin Crex crex, eure Wiesenralle!

Stellungnahme eines Nachfahren Adlkofener Ureinwohner zum Baugebiet Roßberg

wachtelkönig auch wiesenralle genannt

Wachtelkönig (Crex crex)

Könnt’ leicht sein, daß meine Vorfahren schon zu Zeiten Adlkofener waren, da habt ihr noch gar nicht gewußt, daß es so etwas wie mich hier überhaupt gibt. Ich bin, ihr würdet mit euren seltsamen Maßstäben sagen, gerade einmal so um die 27 Zentimeter groß. Mein Kleid ist braun, oben mit dunkleren Streifen. Die Flügel rotbraun. An die dunklen Flankenbänder schließt sich eine helle Unterseite an. Unverkennbar ist mein Flug, weil meine Beine dabei herumbaumeln, als würden sie nicht zu mir gehören und ich sie so richtig hinter mir herziehen muß.

Aber laßt euch davon nicht blenden, in Wahrheit bin ich ein ganz großer. Ja sogar von königlichem Geblüt, denn eure Weisen nennen mich König – Wachtelkönig, um genau zu sein! Dabei habe ich mit diesen komischen Hühnern so viel zu tun, wie euer Kini Ludwig

Mit einem „blauen Auge“ davongekommen

Adlkofener Rechnungsprüfungsberichte und die Geschichten dahinter

Adlkofen. Der von Gemeinderat Stephan Werner (SPD) in der letzten Sitzung vor der Sommerpause des Adlkofener Gemeinderates für das Jahr 2015 vorgestellte örtliche Rechnungsprüfungsbericht war zur Überraschung der Sitzungsbesucher gespickt mit Zündstoff. Nicht etwa, weil die Adlkofener Verwaltung ihre Bücher nicht im Griff haben würde oder die Bürgermeisterin bei den Ausgaben über die Stränge geschlagen hätte. Nein, es waren die von Werner gewählten Formulierungen gewesen und ein Umstand, der wohl bayern-, ja sicher deutschlandweit so schnell kein zweites Mal anzutreffen sein dürfte: Gemeinderat Werner, als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, hatte nach X-Wochen, wenn nicht gar Monaten der Prüfung, zum Abschlußgespräch gebeten und der Termin war auch von allen beteiligten wahrgenommen worden. Normal wäre es gewesen, wenn er daraufhin seinen Bericht verfaßt und je nach Ergebnis, dem Gemeinderat in einer der darauffolgenden Sitzungen die Entlastung der Verwaltung und der Ersten Bürgermeisterin vorgeschlagen hätte oder eben nicht.

Nicht so Stephan Werner. Getrieben von dem Willen, etwas zu finden, was es offenbar nicht gab und handelnd nach dem Motto „nach dem Abschlußgespräch ist vor dem

„Gigantischer Applaus“ für das Kulturmobil

Adlkofen. War die Nachmittagsaufführung des Kulturmobil-Ensembles  in Adlkofen mit rund 100 Kindern schon sehr gut besucht, so schlug die Abendvorstellung für die Erwachsenen alle Erwartungen: Aus Adlkofen und der näheren Umgebung waren über 200 Besucher in die Bauhofhalle gekommen. Geboten wurde ihnen nicht gerade leichte und in Deutschland ohnehin wenig bekannte Kost der russischen Weltliteratur. Es dauerte also eine Weile, bis sich die meisten Besucher in der Handlung zurecht fanden.  Am Ende der Vorstellung gab es „gigantischen Applaus“ für „geniale Schauspieler“, wie uns eine begeisterte Besucherin des Theaterabends ihre Eindrücke schilderte.

Lob und anerkennende Worte gab es aber auch für die Gemeinde seitens des Theatermanagements. Und dafür wurde es Zeit. Nach einem ersten Gastspiel des Kulturmobils in unserer Gemeinde war Adlkofen nämlich gnadenlos auf die „Schwarze Liste“ der unbespielbaren Orte verbannt und im Spielplan nicht mehr berücksichtigt worden. Irgendwo verständlich, war der erste Auftritt vom damaligen Bürgermeister doch im NATO-Depot in Kapfrain versteckt worden und hatte vor nahezu leeren Rängen stattgefunden. Gebranntes Kind scheut ja das Feuer und die Schauspieltruppe hat von da weg einen weiten Bogen um die Gemeinde Adlkofen gemacht. Wie man der Bürgermeisterin am Samstagabend nach der Vorstellung versicherte, haben die Adlkofener ihre „zweite Chance“ jedoch überzeugend genutzt und nicht nur die Künstlerseelen besänftigt. Fazit: Dem nächsten Kultursommer kann man in Adlkofen also jetzt mit ruhigem Gewissen und etwas mehr Hoffnung auf eine baldige Wiederholung des Gastspiels entgegensehen.