Adlkofener-Blattl

Monatliches Archiv: April 2017

Kalenderblatt’l Mai

Montag, 1. Mai – Tag der Arbeit: Maibaumaufstellen der Gemeindevereine.
Freitag, 5. Mai: Fußwallfahrt Günzkofen – Altötting.
Samstag, 6. Mai: Florianifeier der Gemeindefeuerwehren.
Montag, 8. Mai: Gemeinderatssitzung.
Dienstag, 9. Mai: FFW Jenkofen, Maiandacht am Sittlerhof.
Freitag, 12. Mai: Waldschützen Blumberg, Familienabend mit Saisonabschluß; DJK-SV Adlkofen, Familienwochenende Regen-Raithmühle.
Samstag, 13. Mai: DJK-SV Adlkofen, Familienwochenende Regen-Raithmühle.
Sonntag, 14. Mai – Muttertag: Lehr- und Beispielbetrieb deutenkofen, Blütenfest; VdK, Muttertagsfeier; DJK-SV Adlkofen, Familienwochenende Regen-Raithmühle.
Dienstag, 16. Mai: Katholischer Frauenbund, Muttertagskaffee; FFW Deutenkofen, Maiandacht.
Freitag, 19. Mai: Liederkranz Adlkofen, Maiandacht in bveutelhausen.
Sonntag, 21. Mai: Kath. Pfarramt, Erstkommunion
Donnerstag, 25. Mai; Christi Himmelfahrt – Vatertag: Lehr- und Beispielbetrieb Deutenkofen, Blütenfest – Ausweichtermin.
Samstag, 27. Mai: Waldschützen Blumberg, Oldtimertreffen in Gersteneck.
Sonntag, 28. Mai: Heimat- und Trachtenverein, maiandacht in Birnkofen.
Dienstag, 30.Mai: VdK, Sprechtag im rathaus von 10.30 Uhr bis 12 Uhr.
Mittwoch, 31. Mai: Kath. Frauenbund, Maiandacht.

Sparschwein aus Wohnung gestohlen

Adlkofen. Unbekannter entwendet Sparschwein aus Wohnung.

Am Mittwoch, 19. April, entwendete im Zeitraum von 17.30 Uhr bis 22.30 Uhr ein unbekannter Täter einen Geldbehälter aus einer Wohnung in der Schwablstraße. Der oder die Täter verschafften sich über eine unversperrte Balkontür Zutritt und entwendete dort Bargeld im dreistelligen Bereich. Die Polizei bittet Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Telefonnummer 08741 – 962 70 zu melden.

Gemeinderat beschließt Bürgerentscheid

Mit zweifelhafter Moral über klare Bestimmungen hinweg gesetzt

Adlkofen. Recht, Bürgerwille und Moral – drei Dinge, die ein Teil der Adlkofener Gemeinderäte in seiner Sitzung gestern Abend wieder einmal nicht auf die Reihe bekam. Weil der Bürgerwille klar erkennbar sei, wäre man „moralisch verpflichtet“, so ausgerechnet ein Jurist, den Bürgerentscheid durchzuführen. Für den SPD-Mann Hubertus Werner spielte es dabei keine Rolle, daß dieser weder formell noch inhaltlich – sprich „materiell“ – den rechtlich vorgegebenen Regelungen entspricht. Das hatte die Kommunale Rechtsaufsicht beim Landratsamt Landshut im Vorfeld der gestrigen Gemeinderatssitzung als Ergebnis ihrer Überprüfung der dort zur Kontrolle eingereichten Unterlagen festgestellt.

Im Jahr 2016 hatte der Gemeinderat eine Satzung beschlossen, die klar und unmißverständlich regelt, wie die Unterschriftenlisten zu einem Bürgerbegehren auszusehen haben und deren Bestimmungen eine Mehrheit gestern Abend schon nicht mehr interessierte. In der Form, wie von der Bürgerinitiative eingereicht, fehlt es nämlich an diesen Erfordernissen. Bei der Entscheidung im Gemeinderat, den Bürgerentscheid dennoch durchzuführen, mußte letztlich die „Moral“ als Rechtfertigung für den beschlossenen Rechtsbruch herhalten. Die Frage, was es für eine Moral sein soll, die je nach Bedarf und Stimmungslage Recht und Gesetz ausblendet und über den Haufen wirft, wenn es ihren Wortführern eben in den Kram paßt, war dabei gerade einmal vier Gemeinderäten und der Bürgermeisterin eine Überlegung und das entsprechende Abstimmungsverhalten wert. Besonders kurios dabei die Argumentation von