Adlkofener-Blattl

Monatliches Archiv: September 2016

Frische Milch – jetzt auch für die Adlkofener

foto-milchhaeuslplakat„Muichheisl“, „Milibar“ oder ganz offiziell „Brunner’s Milchhäus’l“ – die Rede ist immer vom gleichen Objekt: dem kleinen, neuen Holzhaus an der Hauptstraße in Adlkofen schräg gegenüber vom Alten Wirt, zwanzig Meter links vom Lad’l im danebenliegenden Obstgarten. Dort gibt es ab Samstag, 1. Oktober 2016, frische Kuhmilch aus dem Ortsteil Brunn.

Die Familie Seisenberger, die dort einen Milchviehbetrieb mit rund 60 Stück Fleckvieh in einem Außenklima-Laufstall hält und die sich dort frei bewegen können, hat sich diese neue Verkaufsidee einfallen lassen. Die Milchpreise sind ja nicht mehr so, daß sich davon bei ausschließlich herkömmlicher Vermarktung gut leben ließe. Es braucht neue Marketingstrategien, die dem Verbraucher ein verlorenes Geschmackserlebnis zurück geben. Solche rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffneten „Milchtankstellen“ erobern dank Vollautomatisation immer mehr Standorte.

Die Verbraucher wissen das in der Regel zu schätzen und greifen gerne auf das regionale Angebot zurück. Milch von Kühen, von denen man weiß, wie sie gehalten, gefüttert und

Erster Schnee schon nächste Woche?

ausschnitt aus der wetterkarte für donnerstag 6-oktober mit erster schneefallankuendigung fuer herbst 2016Adlkofen. Nach all den letzten Jahren, tauchte heute Morgen – obwohl bereits Anfang Oktober – ein für diese Jahreszeit doch inzwischen ungewöhnliches Wettersymbol in der Vorhersage für die nächste Woche auf: Schneefall! Die ersten Wetterprognosen sagen ihn für Donnerstag, 6. Oktober, voraus. Für ein bis zu zwei Zentimeter dünnes „Tuch“ soll die Niederschlagsmenge reichen.

Schon am Montag, 3. Oktober, dem Tag der immer noch unvollendeten „Deutschen Einheit“, werden die Nachttemperaturen in den einstelligen Bereich fallen und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf zwei Grad absinken. Ideale Voraussetzungen für Frau

„Warmer Regen“ für Adlkofen

Adlkofen. Die Wirtschaft „brummt“ und die Adlkofener Unternehmer zahlen kräftig Gewerbesteuern in das Gemeindesäckl. So viel, daß der Haushaltsansatz 2016 bereits jetzt zu Beginn des Monats September um 1.835 Mio EUR überschritten ist. Ein schönes Sümmchen mehr in der Kasse, über das sich die Gemeinde freuen darf, wie Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer unter „Informationen“ in der letzten Sitzung kund tat.

Formulierungsfehler ermöglicht Beschlußfassung zum „Sondergebiet“

Flächennutzungs- und Bebauungsplan „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“  mit 12:3 beschlossen

Adlkofen. Widerstand bis zum letzten Atemzug – das scheint das Motto der Gemeinderatsfraktion von CSU/Wählergemeinschaft Einigkeit in Sachen „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“ in Adlkofen zu sein. Das wäre an sich ja legitim, wenn man damit nicht einen Beschluß hintertreiben würde, für den man selbst gestimmt hat, für den die Gemeinde bereits Geld ausgegeben hat, nicht gegen die Bürgermehrheit und nicht auch noch gegen jegliche Vernunft arbeiten würde. So aber gilt für die Adlkofener Verhindererfraktion im Gemeinderat die Weisheit „man muß nicht verhindern, was einen selbst zerstört“! In drei Jahren ist wieder Wahlkampf und bis dahin haben es Westermeier und Freunde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geschafft, die CSU-Fraktion und ihre Partei zur Gänze der Lächerklichkeit preiszugeben. Auf dem besten Weg dorthin sind sie und lieferten gleich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause ganz freiwillig und ohne Not, einen weiteren Nagel für ihren Sarg.

Für Montag, 19. September, war die öffentliche Gemeinderatssitzung terminiert. Am Freitag davor, also am 16. September, ging bei der Kommunalaufsicht beim Landratsamt Landshut per Fax ein Schreiben der Fraktion CSU/Wählergemeinschaft Einigkeit ein (siehe pdf), in dem sich Juristen wieder einmal im „Haare herbeiziehen“ geübt hatten.

Am Montagabend gab Erste Bürgermeisterin Maurer zum Sitzungsbeginn den Inhalt des CSU-Schreibens an das Landratsamt dem Gemeinderat bekannt. Wie Westermeier schreibt, werden „mehrere Anlieger gegen die Errichtung einer Tankstelle und eines weiteren großen Einzelhandelsunternehmens juristische Schritte einleiten“. Es sei der CSU ein großes Anliegen nicht aufgrund von formellen Fehlern rechtsunwirksame Rechtsgrundlagen geschaffen zu haben. Die argumentativen Feinheiten des Schriftsatzes