Adlkofener-Blattl

Monatliches Archiv: September 2014

Jubiläumskonzert der klingenden Visitenkarte des Landkreises

Seit 50 Jahren hat Geisenhausener Saitenmusik „die Saite am Puls der Zeit“

Feiert 50jähriges Jubiläum: die Geisenhausener Saitenmusik

Feiert 50jähriges Jubiläum: die Geisenhausener Saitenmusik

Geisenhausen. Die Wurzeln der „Geisen-hausener Saitenmusik“ liegen in Altbayern, doch das bedeutet nicht, daß sich das Repertoire der „Geisenhausener Saiten-musik“ auf traditionelle Volksmusikstücke beschränkt. Im Gegenteil: Von Anfang an hat sich das Damen-Quintett stets aufgeschlossen gezeigt für musikalische Anregungen aus anderen Regionen. Der Erfolg gab dem Ensemble recht. Heute hat die „Geisenhausener Saitenmusik“ einen Namen, der weit über die Region Landshut hinaus für handwerklich perfekte, ausgefallene und pfiffige Musik steht.

Mehr als 900 öffentliche Auftritte, verschiedene im Volksmusiksektor bedeutende Preise, drei veröffentlichte CDS, dazu Gastspiele in Italien, Frankreich, England, Ungarn und

Auffahrunfall mit Leichtverletzten und Blechschaden

Dunkelheit BlaulichtGünzkofen. Auf der Kreisstraße LA 3 kam es heute am frühen Nachmittag auf Höhe des Buswartehäuschens bei Günzkofen an der Abzweigung in die LA31/Geisenhausener Straße zu einem Auffahrunfall mit Blech- und leichten Personenschäden. Zwei aus Richtung Schwatzkofen kommende Pkw näherten sich hinter einander fahrend der Abzweigung, als der vorausfahrende Wagen wegen Gegenverkehrs anhalten mußte. Der nachfolgende 87jährige Wagenlenker bemerkte das zu spät und fuhr auf das vor ihm stehende Fahrzeug auf. Die Insassen beider Pkws – insgesamt fünf Personen –  wurden mit leichten Verletzungen nach Landshut bzw. Achdorf zur ärztlichen Versorgung verbracht. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden von rund 6.500 EUR.

Herwart Radspieler in Feierstunde zum Ehrenbürger ernannt

Bgm. Reff und Pfarrer Johann Weindl würdigten das Lebenswerk – Radspieler: „Die Blätter aus diesem Lorbeerkranz haben viele verdient“

Gruppenfoto Radspieler

Gruppenbild mit Dame: Bürgermeister Josef Reff, Gisela Radspieler, Herwart Radspieler, Laudator Pfarrer Johann Weindl und 3. Bürgermeister Franz Wolfsecker.

Geisenhausen. Würde man in Geisenhausen durch die Straßen gehen und nach dem Namen „Radspieler“ fragen – mitleidige Blicke, Verständnislosigkeit und ungläubiges Kopfschütteln über so viel Unwissenheit, würden einen abstrafen. Herwart Radspieler ist eine fixe Größe in der Gemeinde-historie: unvergessen sein Wirken als Bürgermeister des Marktes, nahezu beispiellos sein Einsatz im Dienst am Nächsten. Der 81jährige Herwart Radspieler ist das, was man gemeinhin mit höchsten Respekt ein „Vorbild“ benennt. In Rahmen einer festlichen Feierstunde im Pfarrsaal verlieh jetzt der Markt Geisenhausen seinem einstigen obersten Repräsentanten die Ehrenbürgerwürde.

Bürgermeister Josef Reff und sein Umfeld im Rathaus hatten die Art der beabsichtigten Ehrung bis zum letzten Tag so weit wie möglich geheim gehalten. Es sollte eine Überraschung werden und das Vorhaben ist ihm geglückt.  In seinem Teil der Laudatio – Bürgermeister Josef Reff teilte sich diese ehrenvolle Aufgabe mit Pfarrer Johann Weindl – ging das heutige Gemeindeoberhaupt auf das kommunale Wirken Radspielers ein. 1966 mit gerade 33 Jahren entschloß sich Radspieler, sich als Gemeinderat zur Verfügung zu

„Kleinstes Oktoberfest Bayerns“ lockt mit großem Programm

Spiel und Spaß für die Kleinen – „WosDaBrassKo“ für die Großen – Musikantenstammtisch und „TakeFive“

Ein stilisiertes Lebkuchenherz wirbt auch 2014 wieder für das "Kleinste Oktoberfest Bayerns"

Ein stilisiertes Lebkuchenherz wirbt auch 2014 wieder für das „Kleinste Oktoberfest Bayerns“

Reichlkofen. In München quälen sich in diesen Tagen die Touristen durch vollgepfropfte Biertempel und bekommen vor lauter Staunen oder auch der Unverträglichkeit des zuviel genossenen Gerstensaftes die Münder nicht mehr zu. Was sie dort als vermeintliche „Bayerische Kultur“ erleben und vorgeführt bekommen, hat mit einer solchen ja soviel am Hut, wie extremistisch durchgestylte Landhausmode in rose und pink mit dem traditionellen bairischem Trachtengwand. Bairisch – das ist gmütlich, zünftig. A bärige Musi, die dann ruhig auch einmal modern und a bisser’l „schräg daherkumma“ darf. Oder auch beides. Aber nie so laut, daß am nächsten Tag noch die Ohrwaschl dröhnen und der Amboß tagelang nachvibriert. So ist das mit dem Oktoberfest in München, dem größten seiner Art in der Welt.

Wer’s wirklich zünftig will; von diesem Gefühl wie Ameisen im Ohr und den Ausfällen skuriler Modepäpste und Gespensterdesignern verschont bleiben will, ist auf dem puren Gegen- teil der Münchner Wies’n bestens aufgehoben. So zumindest die Erfahrungen der letzten Jahre und ich bin Optimist genug, anzunehmen, daß sich daran auch in diesem Jahr nichts

„Tag des offenen Ateliers“

Ein "SchaukastL" der Keramikwerkstatt Dieter Pluta.

Ein „SchaukastL“ der Keramikwerkstatt Dieter Pluta.

Adlkofen / Geisenhausen. Am letzten September-Wochenende, 27./28. September, findet im Landkreis Landshut wieder der „Tag des offenen Ateliers“ statt. Dabei gewähren Künstler und Kunsthandwerker interessiertne Besuchern in der Zeit von 13 bis 19 Uhr einen Blick hinter die Kulisssen; berichten über ihre neusten Aktivitäten und Projekte und stehen für Fragen zur Verfügung. Die niederbayerische Kunstlandschaft präsentiert sich dabei in großer Vielfalt von Malerei und Glaskunst über Bildhauerei, Druck- und Keramikkunst bis hin zu Installation und Fotografie.

Die Ateliers von Karin Lindenmüller (Adlkofen, Engkofen 11); Michaela und Florian Geissler (Geisenhausen, Hörlkam 63); Dieter Pluta (Geisenhausen, Gutenbergstraße 2) und von Theresa Zellhuber (Geisenhausen, Boschstraße 1) stehen den Kunstinteressierten an beiden Tagen offen. Die Liste aller teilnehmenden Ateliers im Landkreis Landshut.

Foto: Dieter Pluta