Adlkofener-Blattl

Monatliches Archiv: Dezember 2013

Fensterln? Nicht im 21. Jahrhundert

Streifenwagen aus Vilsbiburg und Landshut stoppen Verehrer

Polizei-ReportGeisenhausen. Nix ist mehr so, wie’s einmal war – selbst das Fensterln geht nicht mehr. Diese Erfahrung mußte in den frühen Morgenstunden des2. Weihnachtsfeiertags ein 22jähri- ger aus Bodenkirchen machen. Er wurde von einer Anwohnerin beobachtet, wie er über eine Mülltonne auf das Dach des Nachbaranwesens kletterte. Diese ging natürlich von einem soeben stattfindenden Einbruch aus und verständigte umgehend die Polizei.

Nachdem Streifenfahrzeuge aus Vilsbiburg und Landshut am Einsatzort eingetroffen waren, stellte sich jedoch schnell heraus, daß der Mann auf dem Dach für die Hausbe-wohnerin kein Unbekannter, sondern ihr glühender Verehrer ist und einen amorösen Besuch bei ihr machen wollte. Durch das Auftreten der Polizei fand die romantisch gemeinte Liebesbezeugung aber ein jähes Ende und alle Beteiligten zogen am Schluß unverrichteter Dinge von dannen.

Alte Krippe erfreut die Besucher in der Pfarrkirche

Imhof-Krippe -2013

Wieder bis Lichtmeß zu sehen: Die Imhof-Krippe in St. Martin

Geisenhausen. Bis Maria Lichtmeß ist auch in diesem Jahr wieder in der Pfarr-kirche St. Martin die Weihnachtskrippe der Familie Imhof zu sehen. Die über 120 Jahre alte Krippe wurde Ende des 19. Jahrhunderts von den Brüdern Imhof für den Pfarrer von Nußdorf bei Rosenheim, einem der Imhof – Brüder erbaut. Nach dem Tode des Pfarrers kam die Krippe 1910 zum Bruder Karl Imhof nach Geisenhausen. Sie fand ihren Platz während der Advents- und Weihnachtszeit in der Pfarrkirche Sankt Martin. Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten Karl Imhof und seine Tochter Klara die Krippe im eigenen Wohnhaus in der Martin-Zeiler-Straße, der damaligen Schulstraße, auf. 1970 kehrte die Krippe in die Pfarrkirche Geisenhausen zurück. Seit etwa 1967 bis zu ihrem Tode am 8. Februar 1991 kümmerte sich Klara Imhof liebevoll um den Aufbau der