Bittere Lektion: Recht ist beständiger als Betonköpfe

GR Hubertus Werner (SPD) erneut gescheitert – Sitzung ein Festival der Ausreden und Peinlichkeiten

Adlkofen. Der Bayern liebstes Tier, so konnte man erst jüngst einer regionalen Tageszeitung entnehmen, ist der Wolpertinger. Oft gesehen, noch nie lebend gefangen – was nur gelingen mag, wenn man ihm in einer Vollmondnacht auflauert und Salz auf den Schwanz streut – ist ihm sogar eine Ausstellung im Altdorfer Heimatmuseum mit teilweise sehr ungewöhnlichen ausgestopften Exemplaren gewidmet. Eine Rarität fehlt dort, die Mutation mit Betonkopf. Dieses fabelhafte Tier hat also noch nicht geschafft, wozu manche Menschen ohne große Umstände in der Lage sind – sich in Wesen mit eben solchen Köpfen zu verwandeln. Und damit sind wir beim Adlkofener Gemeinderat angelangt. Bei Teilen desselben, um genau zu sein.

Peinlichkeiten im Festival der Ausreden schaffen’s auf  Titelseite

adlkofen auf seite 1 der tageszeitung- leider nur mit peinlichkeiten

Adlkofener Gemeinderäte sorgen für Schlagzeilen – leider keine positiven.

Die Ratssitzung am 8. Mai hatte zwar einige – wie bereits berichtet – nicht unwesentliche Entscheidungen zum Gegenstand der Beratung, keine war jedoch mit so viel Spannung und Erwartungen verknüpft, wie die zu den Sondergebieten „Einzelhandel“ und „Tankstelle“. Das galt vor allem für die rund 70 Zuhörer im voll besetzten und derzeit als Sitzungsraum dienendem Pfarrsaal. Ein Ort, von dem man annehmen könnte, der göttlichen Eingebung ein Stück näher zu sein als für gewöhnlich. Aber diese Hoffnung war eigentlich schon in der letzten April-Sitzung mit dem unseeligen CSU-/SPD-Beschluß zur Durchführung eines rechtswidrigen Bürgerbegehrens zunichte gemacht. Und so kam, was kommen mußte – die Rechtsaufsicht beim Landratsamt Landshut, der der Ratsbeschluß durch die

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„Einen gehörigen Schiefer eingezogen…“

was bedeutet einen schiefer einziehen…hat sich die FFW Reichlkofen

Adlkofen. Was Gemeinderätin Rosi Aimer (CSU/Einigkeit) bei der letzten Gemeinderatssitzung zu berichten wußte, hat für Verärgerung bei einer großen Zahl der Gemeinderäte gesorgt. Vor Kurzem wurde der „Florianitag“ in Adlkofen begangen. Der Gottesdienst zu Ehren des Schutzheiligen der Feuerwehrleute – ihr Spitzname „Floriansjünger“ rührt daher – ist Ehrensache für jeden Feuerwehrverein. Alle Ortsteilwehren und die Adlkofener FFW sowieso, nehmen daran alljährlich mit zahlenmäßig starken Fahnenabordnungen teil. Ob aktiv oder nicht mehr im Feuerwehr-Dienst – spielt dabei keine Rolle, der Tag ist

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Gemeinde zur B15 neu: „Keinesfalls die 1c“!

Kommunale Stellungnahme im Raumordnungsverfahren verabschiedet – Auch private Einwender berücksichtigt

Adlkofen. Ausreichend Zeit hatten die Fraktionen des Adlkofener Gemeinderates ganz sicher, ihre Vorschläge zu einer Formulierung einer gemeinsamen Stellungnahme der Gemeinde im Raumordnungsverfahren zur B15 neu einzubringen. In der letzten Aprilsitzung hatte Bürgermeisterin Maurer den 8. Mai als letzten möglichen Termin hierfür in Erinnerung gerufen und alle Gemeinderatsfraktionen haben ihre Hausaufgabe pünktlich erledigt. Wirklich alle?

Nein! Vermutlich gewohnheitsbedingt – wenn auch mit anderer Ausrede verkauft – verweigerten die SPD-Gemeinderäte Hubertus und Stephan Werner die Erledigung ihrer parlamentarischen Pflichten. Den Wortlaut der von Hubertus Werner als Zwischenruf vor sich hingesäuselten Begründung hätten wir unseren Lesern natürlich gerne mitgeteilt. Mangels Lautstärke war der jedoch nicht vollständig verständlich, also haben die beiden SPD-Räte jetzt Glück und ich muß „der SPD -Weisheit letzten Schluß“ unter den Tisch fallen lassen. Wenden wir uns den Parteien zu, die ihre Gemeinderatsarbeit ernsthaft betreiben.

Die Wählergemeinschaft Reichlkofen legte Wert auf die Feststellung nachfolgender Punkte:

Favorisiert wird die Trassenvariante 1a, da es die geradlinigste Verbindung von Nord nach Süd ist und am nächsten an der Stadt Landshut vorbeigeht. Sie schafft somit die beste

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„Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen…“

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Biogasanlagen Oberpettenbach: Bauanträge bewilligt

Nach drei Jahren immer noch unvorbereitet: GRn Alexandra Passek hat einfach keine Zeit

Adlkofen. Für die Antragsteller das Wichtigste gleich einmal vorne weg: die Bauanträge auf Errichtung einer Rückhaltemauer für den bestehenden Biogasfermenter und der Antrag nach dem Bundesimmisionsschutzgesetz (BImSchG) wegen der Erweiterung eines Satelliten-Blockheizkraftwerkes wurden genehmigt. Die Erhöhung der Feuerwärmeleistung, in einer separaten Abstimmung zu den Bauanträgen, ist für die Betreiber erforderlich geworden, da es gilt, neue Bestimmungen zum Immissionsschutz umzusetzen. Sie brachte als unschönen, aber wichtigen Nebeneffekt die laxe – um nicht zu sagen „nicht vorhandene“ – Arbeitsmoral von Alexandra Passek als Gemeinderätin wieder einmal zu Tage.

Daß die Arbeit eines Gemeinderatesmitglieds nicht immer Zuckerschlecken ist, einem solchen die gebratenen Tauben in Form von Unterlagen und ergänzenden Informationen

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Stahl für den Friedhof

Adlkofen. Über Geschmack läßt sich nicht streiten: Mit elf zu drei Stimmen befürwortete der Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung künftig auch Stahleinfassungen für die Gräber auf dem Friedhof zuzulassen. Nachdem GRn Alexandra Passek das Gremium über die Art

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Raus mit dem „Giftmüll“ aus dem Sitzungssaal!

Wunschdenken zur „Halbzeit“ im Gemeinderat

Adlkofen. Die Seuche, über einen Punkt so lange abstimmen zu lassen, bis einem das Ergebnis paßt, kennt man ja aus dem EU-Parlament schon zur Genüge. Erinnern wir uns an die EU-Verfassung, den Lissabon-Vertrag, die EURO-Rettung, den ESM und so weiter. Nicht zu vergessen, natürlich auch aus dem Berliner Bundestag. Diese frustrierende Kotzbrocken-Politik ist mit ein Grund der allgemeinen Politikverdrossenheit, was aber die Parlamentarier im Großen so wenig stört, wie die an der Basis. Und so bringt SPD-Gemeinderat Hubertus Werner in der kommenden Gemeinderatssitzung erneut seinen Antrag auf ein Ratsbegehren zu den Sondergebieten „Einzelhandel“ und „Tankstelle“ ein, mit dem er schon im März gescheitert war. Man fragt sich unweigerlich, wo da die neuen Erkenntnisse sind, die das rechtfertigen würden? Etwa, daß der Anwalt

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Gehörst Du schon dazu…?

Es war gedacht als Werbegag zur Ausstrahlung der 100. Folge von „Chicago Fire“ am 24. April. Mit dem Video wollten die Macher, wie sie in ihrem Channel schreiben, nicht nur den Helden aus der Serie, „sondern vor allem den echten Feuerwehrmännern und -frauen, ein Denkmal setzen: mit einer einzigartigen Hymne von euch, für euch“. Geworden ist daraus aber auch, so viel steht jetzt schon nach dem Youtube-Erfolg fest, eine der besten FFW- Nachwuchskampagnen der letzten Jahrzehnte.

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