Glücksspiel mit ungewissem Ausgang

Adlkofen. Der Abstimmung im Gemeinderat vom 13. März, über den Antrag von GR Hubertus Werner zur Durchführung eines Ratsbegehrens zu den Adlkofener Sondergebieten „Tankstelle“ und „Einzelhandel“, stellte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer den bisherige Beschluß-Verlauf zur Planung voraus, um den Gemeinderäten die Augen über ihren möglicherweise geplanten Abstimmungswahnsinn vor Augen zu führen. Das „Pokerspiel“ um eine zukunftsorientierte und vernünftige Adlkofener Ortsentwicklung mit einem anderen Aspekt als der bloßen Landshuter Schlafzimmer-Außenstelle entpuppt

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Antrag auf Ratsbegehren abgeschmettert

Die Galerie im Pfarrsaal macht’s möglich: Ungewöhnliche Fotoperspektive auf das Sitzungsrund des Adlkofener Gemeinderates.

Adlkofen. Es war keine Antragsbegründung, es war ein Plädoyer, welches GR Hubertus Werner (SPD) gestern Abend zu vorgerückter Stunde vor seinen Ratskollegen und rund 50 Zuhörern im zum Sitzungssaal umfunktionierten Pfarrsaal zum Besten gab. Lang und breit, als ginge es darum, das Leben eines Mandanten vor den Schranken eines Gerichtes zu verteidigen, führte Werner aus, warum er seinen zur Entscheidung anstehenden Antrag

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Kampfabstimmung um Sondergebiet erwartet

Ladung und Tagesordnung zur GR-Sitzung am Montag

Adlkofen. Morgen, Montag, 13. März, findet eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates von Adlkofen statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Entscheidungen zum „Sondergebiet Tankstelle/Einzelhandel“ mit dem fragwürdigen Antrag von SPD-GR Hubertus Werner zu einem Bürgerentscheid und ein gemeinsamer Antrag von GRÜNE und FW bezüglich Handhabung von Natureingriffsmaßnahmen. Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr aber nicht wie gewohnt im Rathaus, sondern wegen der Renovierungsmaßnahmen im Saal des Adlkofener Pfarrheimes (für’s Navi: Friedhofsgasse 13, 84166 Adlkofen). Wie immer, hier die Tagesordnung zum Ausdrucken.

Ladung und Tagesordnung zur Sitzung des Gemeinderats Adlkofen

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Kalenderblatt’l März 2017

Mittwoch, 1. März: Aschermittwoch
Freitag, 3. März: Kath. Frauenbund, Weltgebetstag der Frauen
Sonntag, 5. März: FFW Reichlkofen, Jahreshauptversammlung
Mittwoch, 8. März: Alter Wirt, Deutsch-Syrischer Stammtisch
Freitag, 10. März: DJK-SV Adlkofen, Jahreshauptversammlung; Kindergartenverein, Jahreshauptversammlung, Partnerschaftsverein, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen
Samstag, 11. März: Skiclub Göttlkofen, Tagesskifahrt nach Obertauern; CSU-OV Reichlkofen, Starkbierfest
Sonntag, 12. März: KSK Adlkofen, Jahreshauptversammlung
Montag, 13. März: Gemeinderatssitzung
Freitag, 17. März: DJK-SV Adlkofen, Zwei-Tages-Fahrt Kronplatz
Samstag, 18. März: DJK-SVC Adlkofen, Zwei-Tagesfahrt Kronplatz; JU Adlkofen, Starkbierfest
Sonntag, 19. März:  VdK, Jahreshauptversammlung mit Neuwahl;
Montag, 20. März: Frühlingsanfang
Dienstag, 21. März: VdK, Sprechtag im Rathaus, 10.30 Uhr bis 12 Uhr
Mittwoch, 22. März: Kath. Frauenbund, Kreuzweg
Freitag, 24. März: Gartenbauverein Günzkofen, Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Samstag, 25. März: KLJB Adlkofen, Theater
Sonntag, 26. März: Beginn Sommerzeit; KLJB Adlkofen, Theater
Mittwoch, 29. März: Schule und Freizeit, JHV mit Neuwahlen
Freitag, 31. März: FFW Günzkofen, Starkbierfest; KLJB Adlkofen, Theater
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Wer geht „Fallensteller Werner“ auf den Leim?

zankapfel im gemeinderat - die adlkofener sondergebiete einzelhandel und tankstelle.

Komtt das Sondergebiet oder kommt es nicht? GR Werner hat sich eine neue Taktik einfallen lassen um den Genern einen Vorteil zu verschaffen.

Adlkofen. Es sind wenige Worte, aber mit durchschlagender Wirkung, wird dem Antrag statt gegeben. Denn es ist nicht’s anderes als ein Angriff auf die Gemeindefinanzen, den da der SPD-Gemeinderat Hubertus Werner in der letzten Ratssitzung versuchte und geschickt hinter den Worten verbarg: „Um den Frieden in der Gemeinde unter den Dorfbewohnern wieder herzustellen“! Und es ist der Versuch, den Gegnern der Sondergebiete „Einzelhandel“ und „Tankstelle“ einen unredlichen Vorteil auf Kosten der Allgemeinheit zu verschaffen.

Und so hätte es Gemeinderat Hubertus Werner gerne – der Wortlaut seines Antrages aus der letzten Gemeinderatssitzung:

  1. „Über die Frage, ob am östlichen Ortseingang der Ortschaft Adlkofen Sondergebiete für Einzelhandel, Tankstelle und Wohnbebauung ausgewiesen werden sollen,  wird ein Bürgerentscheid durchgeführt.“
  2. Bis zur Durchführung des Bürgerentscheids ruht das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“.
  3. Es wird weiter beantragt den vorliegenden Antrag auf die Tagesordnung für die nächsten Sitzung, zumindest aber vor dem Auftstellungsbeschluß des Bebauungsplans „Sondergebiet Einzelhandel/Tankstelle“ zu setzen“.

Es wäre also ein „Ratsbegehren“ für das die Gemeinderäte stimmen sollen und würde den Weg zur Bürgerabstimmung für die Gegner erheblich erleichtern. Wollen die nämlich

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Ruiniert – weil’s so üblich ist!

Heckenschutz auch für Bürgermeisterin Maurer Fremdwort – Wie qualifiziert ist der eingesetzte Fachbetrieb?

vorher-nachher-vergleich der feldhecke bei laeuterkofen

Oben: Die Läuterkofener Feldhecke im Spätherbst 2016 – Unten: ihre traurigen Reste im Februar 2017

Läuterkofen. Gewütet wie die Berserker hat ein sogenannter „Fachbetrieb“ letzte Woche in der Gemeindeflur Adlkofen. Auf Anweisung der Ersten Bürgermeisterin wurden bei einigen Feldhecken „Pflegemaßnahmen“ durchgeführt. Im Klartext hat das nichts anderes zu bedeuten, als sie wurden auf Jahre hinaus ihrer ökologischen Funktion beraubt und in wesentlichen Charaktermerkmalen vernichtet! Ein trauriges und um so aussagekräftigeres Beispiel hierfür die ursprünglich rund 230 Meter lange Hecke bei Läuterkofen, die erst vor rund drei Jahren einen zweifelhaften „Pflegeschnitt“ hatte über sich ergehen lassen müssen.

Im Frühjahr reichblühende Hundsrosen, eher bekannt als Heckenrosen, Wilder Schneeball, Hartriegel und immergrüner Liguster; im Herbst reicher Behang an kräftig sattroten Hagebutten und schwarzen Ligusterbeeren. Darüber, ab Ende August, ein zwar lichtes aber reichhaltiges Dach sich an den Ästen langsam von Gelb auf leuchtendes Scharlachrot umfärbender Vogelbeeren. Die Blüten im Frühjahr und Sommer nicht nur reich gedeckter Tisch für Honig- und Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten. Während des ganzen Jahres ist die Hecke auch Rückzugsgebiet und Schutzgürtel für allerlei Kleingetier, darunter Igel aber auch Niederwild wie Hase und Rebhühner.

fachmännische Heckenpflege a la Adlkofen

Aus der Landschaft getilgt – fachmännische Heckenpflege a la Adlkofen.

Es bietet kein anderes Biotop ein derart reichhaltiges Sortiment an Nahrungsmöglichkeiten. Dieses Nahrungsrefugium steht im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Nutzflächen wie zum Beispiel auf Ackerflächen praktisch das ganze Jahr über zur Verfügung. Die außerordentlich vielfältigen kleinklimatischen Bedingungen und gestuften Pflanzenstrukturen auf engstem Raum erlauben eine sehr verschiedenartige Nutzung durch die Tierwelt und dadurch eine außerordentlich hohe Artenzahl. Das Stichwort wäre hier „Biodiversität“ oder der weltweite Kampf gegen den drastischen Artenschwund.

Daß die Hecke vom Ortsende entlang der Verbindungsstraße von Läuterkofen vor zur Kreisstraße LA 3 auch für Spaziergänger und Wanderer zu jeder Jahreszeit ihren Reiz hatte, haben uns in den letzten Tagen einige verärgerte Gemeindebürger bestätigt, die mich auf den Heckenfrevel angesprochen haben.

Seit letzter Woche ist es also vorbei mit dieser Pracht und einer ökologisch besonders wertvollen Feldhecke auf Adlkofener Gemeindegebiet. Im Auftrag des Rathauses wurde dieser Mosaikstein gesamtbayerischer Biodiversitätsbestrebungen – für die der Freistaat jährlich einen nicht unerheblichen Betrag aufwendet – zusammen mit weiteren Hecken im Gemeindegebiet gründlich zerstört. Die traurigen Reste im Fall Läuterkofen befinden sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Acker.

Bei einem zufälligen Treffen am Samstagvormittag auf den anti-ökologischen Wahnsinn angesprochen, reagierte Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer erst einmal mit Gelassenheit und Verwunderung. Schließlich sei Heckenpflege – Sie lesen richtig, „Heckenpflege“ – wichtig, um die Hecken zu erhalten und eine Hecke „auf Stock zu setzen“ dabei die übliche Vorgehensweise. Außerdem habe man, da die Bauhof-Mitarbeiter wegen der laufenden Renovierungsarbeiten und den dabei anfallenden Möbelrückereien dringend im Rathaus benötigt wurden, eine Fachfirma mit der Heckenpflege beauftragt. Die wisse schließlich auch, wie das richtig gemacht werde! Und es sei auch ein Angehöriger der Unteren Naturschutzbehörde vor Ort gewesen und habe die „Pflegemaßnahmen“ für erforderlich gehalten und abgesegnet. Die Hecke werde, so die Bürgermeisterin beschwichtigend, „nachwachsen und die gefällten Bäume sind faul gewesen“.

kernefaeule - erst nach der baumfaellung entdeckt

Einer der beiden „Alibistümpfe“ – von außen war es dem Baum sicher nicht anzusehen…

„Faule Ausreden“ ist alles, was einem dazu einfällt. Tatsächlich waren zwei der Baumstämme im Inneren von beginnender Kernfäule betroffen. Die zurückgebliebenen Baumstümpfe belegen das. Jedoch keineswegs so, daß sie eine Gefahr dargestellt und nicht doch noch manchem Sturm hätten trotzen können. Aber selbst Totholz hat wichtige Funktionen für die Biodiversität eines Lebensraumes Hecke und soll nach Vorgaben des Kultur- und Landschaftspflegeprogramms nicht vollständig aus den Hecken entfernt werden. Wenn aus Gründen von Verkehrssicherheit erforderlich, kappt man solche Bäume etwa auf Mannshöhe und läßt den Rest stehen. So viel Sachverstand sollte man bei einem „Fachbetrieb“ eigentlich voraussetzen können.

Maßnahmen der Heckenpflege werden, wie es zum Beispiel das Bayerische Landwirtschaftsministerium in seinen Beihilferichtlinien zu KULAP beschreibt, nach

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Frauenbund feierte Fasching im Märchenwald

rotkaeppchen eroeffnet den maerchenwaldfasching 2017 in adlkofen

Rotkäppchen eröffnet den Märchenwald-Fasching

Adlkofen. Der Freitag erlebte das Faschingskränzchen des Frauenbundes im voll besetzten Saal des „Alten Wirtes“. Vorsitzende Inge Kargl (Bild links) konnte zahlreiche Frauen im „Märchenwald“ begrüßen, unter ihnen Pfarrer Johann Schober und die DJs Brandy und Riedy. Viele Prinzessinnen, Feen, Zauberer, Zwerge, Elfen tummelten sich auf der Faschingsparty. Die Brüder Grimm hätten ihre helle Freude gehabt. Zu Beginn führten die jungen Jazz-Dancers der DJK Adlkofen ihre Tänze auf. Die Vorstandschaft hatte sich im Spiel der sieben Zwerge Gesellschaftssatire aufs Programm geschrieben. Pfarrer Schober gab heitere Anekdoten aus dem Alltag zum besten. Für viel Lachen sorgte die Günzkofener Gruppe, die lustig die einzelnen Monate im Jahreslauf darstellte. Dazwischen wurde bei heiterer Stimmung  viel getanzt.

Fotos: Johann Schober
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Achtung: frei laufende Pferde!

Pattendorf. Da staunten die Beamten der Polizeiinspektion Vilsbiburg nicht schlecht, als sie am Sonntag um kurz vor Mitternacht nach Pattendorf gerufen wurden. Eine Pattendorferin hatte angerufen und von sechs Pferden berichtet, die sich im Nachbargarten aufhielten. Augenscheinlich fühlten sich die Sechs in dem für sie doch eher engen Garten pudelwohl. Glücklicherweise kannte der Eigentümer des Gartens den Besitzer der Pferde, so daß dieser kurz darauf am Einsatzort eintraf und die Vierbeiner wieder auf ihre vertraute Koppel verbringen konnte. Eine unangenehme

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